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Weihnachten im großen Juli-Zeltlager

Neustadt / Region Hannover Weihnachten im großen Juli-Zeltlager

1.150 Teilnehmer, viel Wasser von oben und von unten, aber noch viel mehr Spaß: Am Sonnabend endete das große Zeltlager der Jugendfeuerwehren aus der Region Hannover auf dem KGS-Gelände Neustadt.

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Heiße Waffeln aus Großmoor: Im Zeltlager wird Weihnachten gefeiert.

Quelle: Regionsjugendfeuerwehr/Imhof

Neustadt. 14.600 Brötchen und Butterportionen, 980 Kilogramm Wurst, 3100 Liter Kaltgetränke, fast eine halbe Tonne Kartoffeln – beeindruckende Zahlen aus einer ganz besonderen Küche: Das eingespielte Küchenteam der Feuerwehr Poggenhagen hat eine Woche lang 1150 Menschen verpflegt. Junge Menschen mit großem Erlebnis-Hunger und -Durst im Zeltlager der Regionsjugendfeuerwehr an der KGS Neustadt.

Ausnahmezustand, das ist es allemal, wenn rund 550 ehrenamtliche Betreuer und Helfer mit Scharen von Kindern und Jugendlichen alle drei Jahre ins Zeltlager ziehen. "Es ist eine ganz besondere Atmosphäre, eine andere Welt. Und wenn ich in die hoch zufriedenen Gesichter der Kinder sehe, weiß ich: Der riesige Aufwand hat sich für uns alle gelohnt", sagt Daniel Imhof, Sprecher der Regionsjugendfeuerwehr Hannover.

Es war kein Sonnenschein-Camp. Veranstalter und Teilnehmer hatten mit Wasser von oben und unten zu kämpfen, hat Pumpen angeworfen, Gräben gezogen, Sandsäcke gepackt und die offene KGS sehr zu schätzen gewusst. Viele Sport- und Spielangebote konnten überhaupt nur stattfinden, weil die Stadtverwaltung die Schule geöffnet hat. Darum geht der Verband immer wieder gern aufs KGS-Gelände, vermutlich auch zum nächsten Regionszeltlager 2020 wieder.

"Der Regen hatte auch Gutes: Wir haben den Diskoabend in der Freilufthalle über 22.30 Uhr hinaus verlängert, damit der Zeltplatz abtrocknen kann und nicht alle mit Matschschuhen in die Zelte laufen müssen – da hat sich natürlich niemand beschwert", sagt Imhof.

Das Lager lebt von der enormen Kreativität der Teilnehmer: Wenn ein Zeltdorf ein Fest mit allem Drum und Dran zum Thema Weihnachten ausrichtet und sich alle vor dem Tannenbaum in den Armen liegen, bleibt das unvergessen. Wenn Raketen starten, eine Lagerhochzeit zu feiern ist und ein Dorf mit scheinbar nichts einen Mittelaltermarkt auf die Füße stellt, bleibt das auf Jahre beeindruckend und weckt die Frage: Bin ich beim nächsten Mal noch dabei?

"Das ist alles nur mit langer Vorbereitung und großer Professionalität zu schaffen", sagt Imhof, "viele der Helfer nehmen sich eine Woche Urlaub, um den Kindern das zu ermöglichen." Respekt, ohne Wenn und Aber.

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