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Remondis würde alles in Tonnen packen

Neustadt Remondis würde alles in Tonnen packen

Erst anhaltender Ärger um Restabfall in Säcken oder Tonne, dann Wertstoffsäcke, die liegen blieben. In Sachen Müllabfuhr und Wertstoffsammlung gibt es Verbesserungspotenzial.

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Remondis-Mitarbeiter Stefan Schlutter (von links) und Dieter Opara mit Klaus Hibbe, Ingo Lühring, Celina Büther und Aliya.

Quelle: perkuhn

Neustadt. Neustadt hat seit Jahresbeginn mit zwei Entsorgungsunternehmen zu tun: aha holt Restmüll (in Tonne und Sack) und Papier, hat zudem noch sogenannte "O-Tonnen" für Kunststoffe stehen; Remondis fährt die gelben Wertstoffsäcke ab. "Kundenfreundlich und transparent ist das alles nicht mehr", sagt gestern der Neustädter Versicherungskaufmann Ingo Lühring. Der hatte zwei Vertreter von Remondis zur Marktzeit in die Stadt gebeten. Aktueller Anlass: Remondis hat innerhalb weniger Stunden auf einen Wunsch der Kaufmannschaft reagiert, die Wertstoffsäcke im Zentrum künftig Montags erst nach 9 Uhr abzufahren. Nur so wird gewährleistet, dass die Säcke erst nach Öffnung von Geschäften und Büros am Montag an die Straße gestellt werden und nicht vor dem Wochenende.

Problem erkannt, Problem gebannt. Es gebe etliches Verbesserungspotenzial, sagt Remondis-Niederlassungsleiter Dieter Opara. "Einfach und nachvollziehbar" müssten Abfuhrintervalle und -modalitäten sein, sagt er. Remondis hat sich in einem Ausschreiben um die Abfuhr der Wertstoffsäcke im vergangenen Jahr gegen aha (das Unternehmen der Region Hannover) durchgesetzt. Bis Ende 2018 läuft der Vertrag. Wie könnte aus Sicht des Unternehmens eine "einfache und nachvollziehbare" Abfuhr aussehen? "Wir würden nur mit Tonnen arbeiten", sagt Opara, "für Papier, Bio, Wertstoff und Restmüll. Das funktioniere überall, werde auch in der Region Hannover funktionieren.

Dass auch bei Remondis nicht alles nur gut sei, bemerkte der Neustädter Günter Ideker: "Ihre Wertstoffcontainer haben schwer anzuhebende Deckel. Das ist von älteren Frauen kaum zu schaffen."

Von Dirk von Werder

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