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6500 Euro für Kinder in Bangladesch

Neustadt 6500 Euro für Kinder in Bangladesch

Unter dem Motto „Rotary hilft hier und weltweit Menschen in Not“ initiiert der Rotary-Club Nienburg-Neustadt jedes Jahr  einen Wohltätigkeits-Basar. Neben dem Förderverein der Nordertorschule, den die Rotarier in diesem Jahr auf lokaler Ebene unterstützten, floss die andere Hälfte des Erlöses, dem Hilfsprojekt „Kinder in Bangladesch“ zu.

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Als sichtbaren Dank für die Unterstützung der  Rotarier schickte der Verein „Kinder in Bangladesch“ ein Foto mit rotarischem Logo.

Quelle: privat

Neustadt/Nienburg. „Es ist gut zu wissen, dass unsere internationale Spende in ein Schulprojekt fließt, das es auch den Ärmsten in Bangladesch ermöglicht, an Bildung teilzuhaben“, freut sich Rotary-Präsidentin Sabine Ahlers. Die Rotarier aus Nienburg und Neustadt hatten sich zuvor in einem Vortrag von Matthias Wobbe aus Bremen über Aufgaben und Ziele des Vereins ausführlich informieren lassen.Insgesamt rund 650 Schülerinnen und Schüler, davon 65 Prozent Mädchen, besuchen die Schule in Kurshi im Nordwesten Bangladeschs.

„Unser Ziel ist es, Bildung auch für die Ärmsten auf dem Lande zu vermitteln. Dabei gehe es den Initiatoren aber auch darum, durch Aus- und Fortbildung die oftmals noch übliche frühe Heirat von Mädchen im Alter von 12 oder 13 Jahren zu verhindern.Zu den bemerkenswerten Aktivitäten des Vereins, der für seine humanitäre Arbeit auf Spenden angewiesen ist, gehört neben dem Anlegen von Trinkwasserbrunnen unter anderem der Bau und das Betreiben von Bildungseinrichtungen. So initiiert der Verein jetzt den Bau einer Berufsschule, für die vor Kurzem der Grundstein gelegt worden ist.

„Eine Berufsausbildung soll die jungen Menschen dabei unterstützen, eine Infrastruktur für das Leben in der ländlichen Umgebung aufzubauen,“ unterstreicht Matthias Wobbe. Welche Resonanz die Aktivitäten des Vereins „Kinder in Bangladesch“ national und international hervorgerufen hat, zeigt auch der Besuch des deutschen Botschafters, Dr. Prinz, des dortigen Bildungsministers, des Friedensnobelpreisträgers Prof. Mohammad Yunus aus Bangladesch sowie zahlreicher Medien.„Es ist also gut angelegtes Geld, das den Kindern und Jugendlichen in einem der ärmsten Länder der Welt zugute kommt und ihnen eine Perspektive für die Zukunft bietet,“ bekräftigt Clubpräsidentin Sabine Ahlers.

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Von Redakteur Dirk von Werder

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