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Sauber muss die Furche sein

Mariensee Sauber muss die Furche sein

So viele Trecker auf einem Feld dürften selten in Mariensee unterwegs sein. Nach langer Pause traten dort am Sonnabend wieder Landwirtschafts-Azubis zum Kreisleistungspflügen an.

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Sophia Engelke aus Langenhagen lässt mit dem Beetpflug die Konkurrenz hinter sich.

Quelle: Landwirtschaftskammer

Neustadt. Insgesamt 23 Teilnehmer aus der Region Hannover gingen an den Start. „Ich freue mich, dass sich die Lehrlinge wieder mehr mit dem Pflügen beschäftigen“, sagte Andreas Teichler, Ausbildungsberater der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Die Furchen sollen gerade, sauber verschlossen und gleichmäßig tief sein. Zu viel Erdbewegung ist nicht erwünscht. An- und Weiterpflügen, Auspflügen bis zur Schlussfurche waren gefragt, ebenso wie das richtige Einstellen und Ausrichten des Pfluges. Um saubere Arbeit abzuliefern, mussten die Teilnehmer während der Fahrt das Arbeitsgerät immer wieder nachjustieren. Für zwölf mal 70 Meter benötigten sie etwa zwei Stunden.

„Ich bin ganz zufrieden. Natürlich könnte es noch besser aussehen“, sagte Sophia Engelke. „Zu Hause in Kaltenweide haben wir Sandboden. Hier ist der Grund fester, eben Schwemmland.“ Die Auszubildende im Betrieb der Eltern ist eine von zwei Teilnehmerinnen. Mit dem Trecker fährt sie, seitdem sie mit den Füßen an die Kupplung kommt. Engelke entschied den Wettbewerb im Beetpflügen für sich, den ersten Platz beim Drehpflügen belegte Tim Schröter aus der Wedemark, Auszubildender bei Jens Koch in Altgarbsen.

Bestplatzierter Neustädter war Fabian Pohl, der bei Lars Meyer in Suttorf lernt und sich den zweiten Platz beim Drehpflug mit Merlin Schumann aus Langenhagen teilte.

von Carola Faber

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