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Den Schafen an der Hütte geht es richtig gut

Neustadt Den Schafen an der Hütte geht es richtig gut

Nicht immer liegt richtig, wer meint, Ahnung zu haben: Neustädter, die im Internet in teils deutlichen Worten die Haltung Schafen auf dem Hüttengelände kritisierten, irrten offenbar.

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Auf einer Weide am ehemaligen Hüttengelände leben 26 Schafe so gut, dass andere an ihrer Stelle "Samba tanzen würden", sagt eine Fachfrau.

Quelle: Thomas Lunitz

Neustadt. Andere Tiere würden "Samba tanzen, wenn sie so gehalten würden", urteilt Birte Irtel-Janke vom Tierschutzhof Hannover Land in Borstel. Irtel-Janke ist von der Veterinärbehörde der Region als Fachfrau anerkannt; sie sollte also wissen, wie Schafe und andere Nutztiere zu halten sind.Sie hat sich die 26 Tiere im Westen der Kernstadt angesehen, die Haltung für gut befunden.

Zuvor waren die Wellen hoch geschlagen. Ersten Bemerkungen in "Sozialen Netzwerken" zur Haltung  "die Tiere werden nicht geschoren", schwitzten daher über Gebühr, "sie lechzen und leiden", folgten rasch Hinweise, die Behörden müssten eingeschaltet werden, Polizei, Veterinäramt oder Tierschutzverein. Schließlich kam Birte Irtel-Janke. Die Wolle schütze die Tiere in den Monaten Mai und Juni vor Parasiten. Schwitzen könnten die Tiere nicht, weil sie über keine Hautporen wie Menschen verfügen. Ausreichend Wasser, ein Leckstein sowie Futter stehe ebenfalls zur Verfügung.

Ihr erschiene es allerdings ratsam, die Herde zu verkleinern. Zwischenzeitlich sind die Schafe geschoren, die Klauen ordnungsgemäß gepflegt. Auch Anwohner, die täglich mit ihren Hunden dort spazieren gehen, bestätigen die Pflege.

Von Thomas Lunitz und Dirk von Werder

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