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Schüler richten Mahnmal wieder her

Neustadt Schüler richten Mahnmal wieder her

Einst wurde es von Schülern gestaltet. Nun haben Siebtklässler des Gymnasiums ein Mahnmal auf dem alten jüdischen Friedhof wieder instand gesetzt.

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Schüler der Klasse 7e des Gymnasiums setzen ein Mahnmal auf dem Jüdischen Friedhof instand.

Quelle: Privat

Neustadt. Fast 50 Jahre ist es her, dass der Kunstlehrer Hans-Peter Zaumbrecher das Werk mit seinen Schülern an der damaligen Realschule schuf: es zeigt einen geborstenen Säulenstupf, Sinnbild für dsie Trennung der Religionen. Seit 1968 steht das Mahnmal am jüdischen Friedhof in Richtung Bordenau, es ist nun aber etwas in die Jahre gekommen.

Die Klasse 7e des Gymnasiums hat das Denkmal nun während einer Aktivitätswoche von Umkraut befreit und das Kiesbett erneuert. Der Bauhof der Stadt stellte Arbeitsgeräte und roten Lavasplitt zur Verfügung.

Neben der körperlichen Betätigung gab es auch geistige Nahrung, denn die Schüler beschäftigten sich auch mit der Entstehungsgeschichte des Kunstwerks. Dazu konnte Diakon Claus Crone Magda Staab gewinnen, die damals noch mit Mädchennamen Posselt an der Entstehung beteiligt war. Sie zeigte alte Fotos und erläuterte, dass der zerborstene Säulenstumpf einerseits das zerbrochene Fundament der gemeinsamen Kultur darstellt und dass eine Dreiteilung gewählt worden ist, um damit auf die drei abrahamitischen Religionen von Juden, Christen und Muslimen hinzuweisen.

Zur Belohnung spendierte der Neustädter Carsten Hotes, der das Projekt gerne fördern wollte, noch ein Eis für die fleißigen Helfer.

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Schüler der Klasse 7e des Gymnasiums setzen ein Mahnmal auf dem Jüdischen Friedhof instand.

Quelle: privat
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Von Redakteur Susanne Döpke

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