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Schüler pflanzten Buchen für einen Mischwald

Neustadt Schüler pflanzten Buchen für einen Mischwald

Der 60 Jahre alte Fichtenbestand hinter dem Gasthaus Zum Dammkrug wird nach und nach mit jungen Laubbäumen aufgeforstet. Um Schülern die Ökologie des Waldes näher zubringen, lädt das Forstamt Fuhrberg regelmäßig Schulen zu Pflanzaktionen ein.

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Unter der fachmännischen Anleitung von Forstwirschaftsmeister Jens Lüpke pflanzen Henry (links) und Daniel eine junge Buche.x

Quelle: Susann Brosch

Neustadt. "Wir beobachteten bei Schülern, die bereits an einer Baumpflanzaktion teilgenommen hatten, ein gesteigertes Interesse am Wald. "Manche haben damals ihren Baum getauft und einen Zettel mit Namen angebracht", erzählte Revierleiter Thomas Deppe.

Bereits das fünfte Mal in Folge, nimmt Andrea Köhne, Fachleiterin für Biologie des Gymnasiums Neustadt, das Angebot des Forstamts Fuhrberg dankbar an. "In der sechsten Klasse steht Ökologie auf dem Lehrplan, da kommt der Ausflug in den Wald zum bestmöglichen Zeitpunkt", sagte sie beim Pflanztermin am Mittwoch. Für manche Kinder war es eine Premiere - sie pflanzten die ersten Bäume ihres Lebens. Alle waren mit Feuereifer dabei und lieferten sich regelrechte Wettkämpfe, welche Gruppe die meisten Bäume in drei Stunden schaffen würde. "Wir haben schon 100 Bäume gepflanzt", erzählte stolz eine fünfköpfige Gruppe aus der Klasse 6d.

Insgesamt 130 Schüler und sieben Lehrer buddelten unter der fachlichen Anleitung von 18 Mitarbeitern der Revierförsterei Resse, Löcher in den Waldboden. Gewissenhaft wurden kleine Buchen eingepflanzt und der Boden drumherum festgetrampelt. Insgesamt sind für die 1,5 Hektar große Fläche Am Dammkrug 4000 neue Laubbäume vorgesehen. "Damit die Fichten, die sich selbst ausgesät haben, nicht überhand nehmen, wollen wir mit der Pflanzung für einen schönen Mischwald sorgen", sagte Deppe. Das Ergebnis wird in einigen Jahren zu sehen sein. Die jungen Buchen werden nicht vor Wildtierbiss geschützt. "Die Tiere bevorzugen Eichen. Diese werden dann auch eingezäunt, damit sie in Ruhe wachsen können", erklärte der Revierleiter weiter.

Nach der Arbeit gab es eine warme Mahlzeit für alle. Das Forstamt Fuhrberg organisierte die Verpflegung mit heißer Gyrossuppe und kalten Getränken. Auch das schien für viele Schüler eine Premiere zu sein. "Einige haben noch nie im Wald ein Picknick gemacht", sagte Köhne. Wo die Ursache liegen könnte, führte sie nicht weiter aus.

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Von Susann Brosch

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