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Schwelbrand im Schnitzellager

Laderholz Schwelbrand im Schnitzellager

Sirenenalarm in Laderholz: Am Dienstagmorgen um 6 Uhr mussten die Feuerwehren zu einem Brand im Hackschnitzellager des Nahwärmenetzwerks ausrücken. Die genaue Ursache ist noch nicht geklärt.

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Das Hackschnitzellager ist ausgeräumt. Frank Wortmann und Axel Holz vom Nahwärmenetzwerk rätseln über die Brandursache.

Quelle: Kathrin Götze

Laderholz.  Einen Schwelbrand im Hackschnitzellager des Nahwärmenetzwerks Laderholz mussten die Feuerwehren am Dienstagmorgen löschen. Axel Holz vom Netzwerk hatte morgens um 6 Uhr Sirenenalarm ausgelöst. Da hatte sich die Anlage bereits abgeschaltet. Qualm drang aus dem Lager, das mit einem Rolltor gesichert war. Feuerwehrleute aus Laderholz, Lutter, Bevensen und Mandelsloh rückten an, öffneten das Tor und löschten den Brand. Sicherheitshalber räumten sie die rund 20 Kubikmeter Hackschnitzel aus, um sie gründlich mit Wasser zu durchtränken und so spätere Schwelbrände auszuschließen. 

Am Netzwerk hängen mehr als 60 Haushalte im Dorf – doch frieren müsse nun niemand, hieß es vor Ort. Bei Ausfall der Anlage lässt sich ein Notaggregat zuschalten, das mit Öl heizt. Dieses ist nun in Betrieb. Über den Tag waren die Betreiber mit Aufräumarbeiten und Suche nach der Brandursache beschäftigt.

Eine erste Fehlersuche mit den Herstellern am Dienstagnachmittag habe lediglich Klarheit darüber gebracht, dass aus der Brennkammer der Heizung keine Flammen in den Holzspeicher zurückgeschlagen sein können. „Das ist aber leider auch das einzige, was wir bisher mit Sicherheit sagen können“, erläuterte Jürgen Langreder von der Betreibergenossenschaft.

In den nächsten Tagen werde man alles daran setzen, mit Hilfe von Fachleuten den Fehler aufzuspüren und die Ursache auszuschalten, versicherte der Landwirt. Und fügt mit einem Lächeln hinzu: „Schließlich wollen wir mit der Anlage nach Möglichkeit die nächsten 50 Jahre in Ruhe weiter heizen.“ Bisher ist die Anlage seit rund eineinhalb Jahren in Betrieb, bis Dienstag ohne Probleme.

Von Kathrin Götze

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