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Siegel zeigt: Umweltschutz im Dienst der Kirche

Neustadt Siegel zeigt: Umweltschutz im Dienst der Kirche

Sieben Jahre lang haben sie sich damit beschäftigt, ein Jahr intensiv vorbereitet. Mit großer Freude haben die Mitglieder des Rodewalder Kirchenvorstands jetzt die Plaketten des "Grünen Hahns" für gemeindliches Umweltmanagement entgegen genommen.

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Rodewalds Kirchenvorstand freut sich über die hart erarbeitete Auszeichnung mit dem Grünen Hahn.

Quelle: privat

Rodewald. Zuvor hatte eine kirchliche Umweltrevisorin die Gemeinde und ihre Gebäude einem so genannten Audit unterzogen, einer Prüfung und Zertifizierung nach vorher festgelegten Gesichtspunkten. Das erforderte viel Arbeit vom Kirchenvorstand und dem eigens gebilden Umweltteam, dem Marie-Luise Schierkolk, Jürgen Grothmann und Uwe Skupzig angehören.

Gebäude und Abläufe wurden genau betrachtet und über viele Jahre Energieverbräuche festgehalten, Materialverbräuche ermittelt, Umweltleitlinien entwickelt, die Einhaltung der Umweltgesetze geprüft, Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Verbesserung von Biodiversität entwickelt und alles dokumentiert. Die Gemeinde veränderte einzelne Abläufe, wechselte den Stromanbieter, tauschte den alten Heizkessel gegen einen modernen Brennwertkessel aus. Letztlich gelang es, den Energieverbrauch für das Gemeindehaus sowie die beiden Kirchen St. Ägidien und St. Johannes über duie vergangenen fünf Jahre um 30 Prozent zu senken.

Mit gut sichtbaren Plaketten, die das Logo mit dem grünen Hahn darauf zeigen, und mit weiterer Öffentlichkeitsarbeit wollen die Gemeindemitglieder nun die Botschaft verbreiten, dass sich kirchlicher Umweltschutz lohnt. "Wir nehmen die Rolle als vorbild und Multiplikator an", sagt Marie-Luise Schierkolk vom Umweltteam. Der Umweltbericht liegt bereits bei der gemeinde aus, demnächst kann er auch im Internet unter www.kirche-rodewald.de eingesehen werden.

Von Kathrin Götze

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