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Skater mahnen Ausbau der KGS-Anlage an

Neustadt Skater mahnen Ausbau der KGS-Anlage an

Vor Jahren ist ein Teil der Skateranlage an der KGS demontiert worden. Doch die damals geplante Neugestaltung lässt noch immer auf sich warten. Eine Gruppe Skater hat sie jetzt im Ortsrat Neustadt angemahnt - und volle Zustimmung geerntet.

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Sie wünschen sich den Wiederaufbau der Anlage an der KGS und eine Duldung am Bahnhof (von links): Jannick, Lukas, Justin, Tobias, Maximilian, Michel, Jonas und Justin melden sich für eine größere Gruppe Sportler zu Wort.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Mit Asphaltwellen, einer Halfpipe und einigen weiteren Rampen war die KGS-Anlage zwar in die Jahre gekommen, aber noch nutzbar. Doch ein Teil wurde abgebaut, sollte erneuert werden. "Das ist nie passiert, seit Jahren vertröstet man uns", sagte Maximilian Kaup den Politikern im Ortsrat. Der 21-jährige Otternhagener spricht für gut zwei Dutzend Skateboard-Fahrer, die sich bessere Bedingungen wünschen, um ihr Hobby auszuüben. "Wenn man abends an der KGS fahren will, zahlt man zwei Euro pro Stunde für die Beleuchtung - das ist zu teuer für viele."

Da suchen manche nach Alternativen: "Am Bahnhof kassieren wir Platzverweise", so Kaup. Dabei sei der Tunnel mit seinen Rampen und flachen Treppen das reinste Paradies für die Sportler, die gern auch Bordsteine oder Kanten wie an den Pflanzkübeln am Bahnhof für Sprünge und andere Fahrtricks nutzen. "Es wäre toll, wenn wir dort zumindest geduldet werden könnten", sagte Kaup. Schon aus Selbstschutz räumten die Sportler regelmäßig Müll und Scherben aus dem Tunnel weg, wären auch bereit, Metallbeschläge anzubringen, um Betonkanten vor Schäden zu schützen.

Die zuständige Fachbereichsleiterin Annette Plein sagte, man werde sich möglichst rasch um die versprochene Neugestaltung der Anlage kümmern. Dabei sollten auch die Skater einbezogen werden. Was den Bahnhof angeht, sei sie weniger optimistisch: "Das wird aus Sicherheitsgründen schwierig." Das sieht auch Rolf Wenda so, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei. "Wir haben keine Kenntnis von einer Skaterszene dort, würden aber von einer Erlaubnis abraten", sagt er, "da drohen Konflikte und Gefährdung der Fußgänger", sagt er.

Die Politiker hingegen geben sich aufgeschlossen: "Skater brauchen Publikum, ein Bahnhof wie unserer wäre ein Alleinstellungsmerkmal, das wir ausbauen sollten", sagte etwa Heinz-Jürgen Richter (CDU). Und Willi Ostermann (UWG) regte an, die Skater auch bei der Gestaltung von Wänden im Bahnhofstunnel einzubeziehen.

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Von Kathrin Götze

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