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Liesgen lernt zu lieben - im Forschungsinstitut

Mariensee Liesgen lernt zu lieben - im Forschungsinstitut

Musik und Schauspiel auf dem Forschungsgelände: Die Oper auf dem Lande war zu Gast im Friedrich-Loeffler-Institut Mariensee.

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In Bachs "Kaffeekantate" geht es vor allem um die Liebe - zu Gärtner und Kaffee. 

Quelle: Leonie Frank

Mariensee. Rasant, facettenreich und musikalisch - das war die Oper auf dem Lande in Mariensee. Matthias Wegele, Musikalischer Leiter begrüßte gemeinsam mit Regisseurin Renate Rochell die Gäste, die zahlreich vor der Bühne platzgenommen hatten. "Es ist auch für uns immer etwas Besonderes, in einer so schönen Umgebung zu spielen."

Und das sollte es auch für die Gäste werden: Vor der Kulisse des alten Fachwerkgutshauses auf dem Institutsgelände, bei strahlendem Sonnenschein, wirkten die Szenen auf der Bühne um so prachtvoller. Schon vor Beginn des ersten Stücks um 16 Uhr waren die Stühle im Publikum voll besetzt - Gäste, die etwas später kamen, konnten sich am Rand einen Ersatzstuhl nehmen. "Natürlich ist es immer ein schönes Gefühl, so viele Menschen im Publikum unterhalten zu dürfen", sagte Wegele im Anschluss.

Sobald der erste Solist, in dem Fall ein singender Gärtner, die Bühne betreten hatte, waren auch die letzten angeregten Gespräche unter den Besuchern verstummt - sie alle lauschten gespannt den Darbietungen auf der Bühne. Doch nicht nur die Bühne wurde für die Inszenierung genutzt - wenn es sich anbot, spazierten die Darsteller singend und gestikulierend durch  Publikum und Park. 

Ob nun das spritzige und aufgeregte erste Stück "Kaffeekantate", in dem Liesgen versucht, ihre Liebe zu Kaffee und Gärtner bei ihrem Vater durchzusetzen, oder auch die eindrucksvollen, tiefen Mezzosopran-Stimmen von durchsetzungsstarken Frauen in "Hosenrollen" -  die Oper auf dem Lande hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, was den Zauber des Konzepts ausmacht: hochwertige Opernkunst in einem ungezwungenen, naturnahen Bühnenbild. 

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Von Leonie Frank

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