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Sozialverband: Ballons für mehr Inklusion

Neustadt Sozialverband: Ballons für mehr Inklusion

Mehr Ärzte, die Patienten aufnehmen, barrierefreier Zugang zu Praxen und Geschäften, weniger Hindernisse am Bahnhof: Diese und ähnliche Forderungen stehen auf Karten, die Mitglieder des Sozialverbands (SoVD) am Mittwoch mit Ballons auf die Reise schickten.

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Auch die stellvertretende Kreisvorsitzende Brigitte Meier aus Barsinghausen lässt ein Bündel Ballons fliegen.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Ein paar Wochen lang hatten Mitglieder und Berater des Sozialverbands gesammelt - viele Postkarten blieben dennoch unbeschriftet, und auch zum Treffen auf dem Marktplatz versammelte sich nur ein Dutzend Aktivistinnen. Ein Zeichen für wenig Bedarf? "Viele behinderte Menschen tragen auch Angst und Zweifel mit sich herum", meint die stellvertretende Kreisvorsitzende Brigitte Meier, die für die Aktion aus Barsinghausen gekommen ist, "gerade von behinderten Frauen hören wir das oft."

Manch einer lässt sich auch vertreten: "Mir hat mein Schwiegervater berichtet, dass er immer weite Wege machen muss, um auf die Bahnsteige zu kommen, weil dort so hohe Hochborde liegen", sagt die Neustädter SoVD-Vorsitzende Sabine Alsleben. Und Hannelore Splisteser, seit vielen Jahren im Verband, fügt hinzu, sie fühle sich mit ihrem Rollator in der Innenstadt vielfach unsicher auf glattem Pflaster. "Besonders schlimm ist es am Erichsberg."

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Von Kathrin Götze

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