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Sparkasse: Stolte kämpft (fast) aussichtslosen Kampf

Neustadt Sparkasse: Stolte kämpft (fast) aussichtslosen Kampf

Die von der Sparkasse angekündigte Schließung ihrer Bordenauer Filiale stößt im Dorf auf Unverständnis: "Das ist momentan Gesprächsthema Nummer eins", sagt Ratsherr Thomas Stolte. Er will dem Geldinstitut eine Alternative vorschlagen, die Chance auf Erfolg tendiert allerdings gegen Null.

Quelle: Arno Burgi/dpa (Symbolbild)

Bordenau. Der CDU-Politiker will dafür kämpfen, dass zumindest ein Selbstbedienungscenter mit Geldautomat sowie einem Überweisungs- und Kontoauszugs-Terminal im Ort bleibt. Sein Vorschlag: Im spätestens für 2018 geplanten Neubau eines Lebensmitteldiscounters am Steinweg soll die Sparkasse einen SB-Terminal einrichten. "Ich denke, das wäre die ideale Lösung. Alle Beteiligten müssen sich mal einen Tisch setzten", sagt er.

Das Unternehmen wiegelt ab: Nach Auskunft von Sprecherin Renate Schmidt-Temmelmann habe das Institut die Möglichkeit zum Betrieb eines SB-Centers bereits geprüft und sich "nach hauseigener Analyse" dagegen entschieden. Der Grund: Die Aufstellung von Automaten in Bordenau wäre nicht rentabel.

Bei der Prüfung haben ihrer Auskunft nach eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle gespielt: Unter anderem, wo es in der näheren Umgebung die nächste Möglichkeit gibt, an Bargeld zu kommen. Aber auch, wie viele Fremdverfügungen es vor Ort gibt, also wie viele Kunden anderer Banken Geld in Bordenau abgehoben haben.

Die Filialschließung ist ohnehin nicht mehr aufzuhalten, wie Schmidt-Temmelmann sagt: "Wir haben einen einstimmigen Beschluss des Verwaltungsrates und werden nicht noch einmal die einzelnen Standorte zur Diskussion stellen", sagt sie.

Von Benjamin Gleue

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