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Spaziergang am Kolk: Biber auch im Winter aktiv

Neustadt Spaziergang am Kolk: Biber auch im Winter aktiv

Schnee und Eis machen Bibern nichts aus: Nach wie vor sind die Aktivitäten der streng geschützten Tiere am Kolk gut zu beobachten. Davon hat sich kürzlich auch eine Gruppe der Jagdgenossenschaft überzeugt.

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Holger Machulla zeigt Fraßspuren des Bibers an einer Weide am Neustädter Kolk.
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Neustadt. Biberberater und Anglerchef Holger Machulla führte die Gruppe - auch er gönnt sich keine Winterpause.

Aktuell bereitet er eine Kartierung der Reviere und Zählung der Tiere an der Leine entlang vor - Partner der Neustädter Angler, die den Norden der Region Hannover betreuen, ist dabei der Naturschutzbund Laatzen, der für den Süden zuständig ist. Machulla rechnet damit, dass sich inzwischen im hannoverschen Umland von Hildesheim bis Schwarmstedt zwischen 50 und 70 Tieren angesiedelt haben. Außer am Kolk gibt es Reviere etwa bei Bordenau, Empede, Helstorf, Niedernstöcken, und überdies wohl auch in der Wunstorfer Aue.

Um verwertbare Zahlen und Karten zu bekommen, schulen die Berater jetzt ehrenamtliche, die sich an der großen Zähl- und kartieraktion beteiligen wollen. Und die Freiwilligen haben immer mehr Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. „Im Hauptfluss richten Biber nicht viel Schaden an“, sagt Machulla, „schwieriger wird es, wenn sie Entwässerungsgräben besiedeln und landwirtschaftliche Flächen unterhöhlen.“

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