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Straßenbau bleibt Stressfaktor

Neustadt Straßenbau bleibt Stressfaktor

Baustellen wie gestern am Bahnübergang Nienburger Straße zeigen es immer wieder: Der Verkehrsfluss im Zentrum ist störanfällig, eine wirkliche Besserung nicht in Sicht.

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Der Bahnübergang Nienburger Straße war gestern für Asphaltierungsarbeiten voll gesperrt.x

Quelle: Benjamin Gleue

Neustadt. Vor allem im Bereich Königsberger Straße/Landwehr war gestern früh überdeutlich, dass mit der Sperrung des Übergangs ein neuralgischer Punkt der Verkehrsführung stillgelegt war: Der Verkehr von Nord nach Süd führte über Nebenstrecken. "Lief den Umständen entsprechend vernünftig ab", heißt es bei der Polizei.

Hauptmanko bleibt – vermutlich auf lange Sicht – die Situation an der Bahnlinie. Zwei höhengleiche Übergänge in der Innenstadt (Nienburger und Siemensstraße), dazu weitere in Poggenhagen und Empede. Aussicht auf zeitnahe Besserung gibt es nur für Poggenhagen, wo eine neue Überführung Entlastung bringen soll – ein Baubeginn ab 2020 erscheint möglich. Weitere Änderungen sind nicht absehbar.

Das gilt auch für häufig überlastete Strecken unmittelbar im Zentrum. Ein "Ringverkehr" war mehrfach im Gespräch, Testphasen wiederholt in Vorbereitung. Dabei sollen Teile der Leinstraße, der Herzog-Erich-Allee, der Wunstorfer-/Nienburger Straße und der Theodor-Heuss-Straße zur Einbahnstraße werden, der Verkehr im Uhrzeigersinn um den inneren Stadtkern herumgeführt werden.

Kaum angedacht, gab es Bedenkenträger. Zuletzt wurde eine Testphase im Juli 2015 zurückgestellt. "Mit Blick auf größere Baumaßnahmen", sagt Stadtsprecherin Kathrin Kühling. Man brauche für das innerstädtische Verkehrskonzept verlässliche Zahlen. Die aber seien nicht zu erhalten, wenn etwa – wie in diesem Sommer an der Mecklenhorster Straße – eine Großbaustelle auf den Verkehr beeinflusse. Stand der Dinge, sagt Kühling, "den Ringverkehr können wir nicht vor 2019 testen".

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Während der Bauarbeiten am Bahnübergang wurde die Königsberger Straße zur Umleitungsstrecke, hier staute sich der Verkehr.

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Quelle: Benjamin Gleue

Von Dirk von Werder und Benjamin Gleue

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