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Stadt nicht gegen Wasserschäden versichert

Neustadt Stadt nicht gegen Wasserschäden versichert

Die Stadt Neustadt hat bisher bewusst darauf verzichtet, ihre Gebäude gegen Elementarschäden zu versichern. Das kann nach dem Starkregen der ersten Wochenhälfte teuer werden.

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Die Sporthalle der KGS ist bis auf weiteres gesperrt. Der Boden ist durchtränkt; die Stadt trägt die Kosten selbst.v

Quelle: Benjamin Gleue

Neustadt. Noch gibt es keine detaillierte Aufstellung der Schäden. Bei wolkenbruchartigen Niederschlägen vor allem am Montag und Dienstag wurden vor allem die Kooperative Gesamtschule (KGS) an der Leinstraße sowie Verwaltungsgebäude an der Nienburger Straße, der Theresenstraße und der Theodor-Heuss-Straße in Mitleidenschaft gezogen. Teuer, heißt es in der Verwaltung, drohe aber allenfalls der Schaden in der Turnhalle der KGS zu werden. "Wir hoffen, dass wir den Boden mit Gebläsen retten können", sagte der städtische Immobilienmanager Jörg Homeier am Donnerstagabend vor dem Rat der Stadt. Es sei nicht sicher, dass das gelinge.

Weitere Schäden sieht Homeier als "eher gering" an. In Fachräumen der KGS sowie in Kellern der Verwaltungsgebäude habe Wasser gestanden, ohne dass großer Schaden zu vermelden sei.

Der Hallenfußboden der KGS allerdings wurde arg durchnässt. Stadtsprecher Stefan Bark nannte erste Summen: "Für Trockengeräte, die wir jetzt zunächst vier Wochen lang laufen lassen, zahlen wir pauschal 30000 Euro." Jeder weitere Woche werde, falls notwendig, 2500 Euro kosten. Der Zustand von Boden und Unterbau werde jedoch permanent kontrolliert. "Wenn wir merken, der Aufwand lohnt nicht, stellen wir die Geräte ab." Dann müsste ein neuer Fußboden her - für etwa 200000 Euro.

Versichert ist die Stadt gegen Wasserschäden von außen nicht. "Eine solche Versicherung haben wir für kein Gebäude", sagt Homeier. Die Prämien wären sehr hoch. Die Verwaltung, sagt Stefan Bark, lasse auch gerade berechnen, was eine Versicherung über einen längeren Zeitraum gekostet hätte. Das könne leicht mehr sein als der Schaden, den es jetzt zu beheben gelte.

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Von Dirk von Werder

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