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Stadt bleibt im Schulstreit hart
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Neustadt Stadt bleibt im Schulstreit hart

Die Stadt bleibt auf ihrer Linie: Künftige Fünftklässler, die an der Kooperativen Gesamtschule keine Aufnahme finden, werden ab August im Schulzentrum Süd (Gymnasium, Leine-Schule) unterrichtet.

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Kann nicht alle Schüler aufnehmen: Die Neustädter KGS, hier der Musikpavillon.

Quelle: Heimatzeitungen

Neustadt. Dabei häufen sich die Proteste gegen diese Entscheidung. Allein Donnerstag erreichten vier Schreiben enttäuschter Eltern die Redaktion, mindestens zwei in Kopie von Briefen an Bürgermeister Uwe Sternbeck und seine Stadtverwaltung.

„Warum kann die KGS keine vierte Gymnasialklasse eröffnen? Sie ist von so vielen gewünscht!“ Mit diesen Worten fasst Kristina Tremer aus Bordenau ihre Meinung zusammen. Ihre Tochter, Wunschschule KGS, sei als eine von zwei Schülern ihrer Klasse abgelehnt worden. Als alleinerziehende Mutter sei sie auf Ganztagsbetreuung ihrer Tochter angewiesen. Und Leser Ulrich Lieker schreibt: Niemand könne die Entwicklung eines Kindes voraussehen. Daher sei die Durchlässigkeit der Schulzweige ein Grund für ihn gewesen, seine Tochter an der KGS anzumelden. Er fragt: „Warum konnte in der Vergangenheit eine weitere Gymnasialklasse an der KGS eingerichtet werden und warum nicht jetzt?“

Stadtsprecher Stefan Bark begründete die Haltung der Kommune mit dem Wunsch, die Schulstandorte im Norden und im Süden ungefähr gleichmäßig auszulasten. „Die KGS ist eine Angebotsschule“, die nicht beliebig erweitert werden solle. Die Siebenzügigkeit im fünften Jahrgang sei vom Rat als Obergrenze beschlossen. Ganztagsangebote gebe es mittlerweile auch an den Schulen im Süden. Er macht Eltern wenig Hoffnung: „Die Zeit ist zu knapp, um noch umzusteuern.“

Der Kommentar: Ein Imageproblem

Mit Verlaub, liebe Eltern: Es gibt Schlimmeres, als seine Kinder in einer der Schulen im Süden der Stadt unterrichtet zu wissen. Das schreibt Ihnen ein Vater und Stiefvater, der mit insgesamt sechs Kindern alle drei der weiterbildenden Schulen Neustadts kennengelernt hat. Kennenlernen durfte: An beiden Schulzentren gibt es ordentliche und um das Wahl der Kinder bemühte Lehrkräfte, an beiden weiß man Sohn oder Tochter gut aufgehoben. Und an beiden gibt es Nachmittagsangebote. Vielleicht hat die ein oder andere Schule bei manchen Eltern ein Imageproblem. Das aber ist kein Grund, an ihrer Qualität zu zweifeln. Dirk von Werder

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