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Der neue Zweck der Förderschule

Neustadt Der neue Zweck der Förderschule

Die ersten Kinder sind schon in ihren neuen Kindergarten eingezogen. Die Stadt hat in der ehemaligen Ahnsförth-Schule eine neue Kita- und eine Hortgruppe eingerichtet, um dem großen Bedarf an Betreuungsplätzen nachzukommen.

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Ole (3), Melanie Trossowski, Ben und Lilli (beide 3) sind unter den ersten Kindern der neuen Kiga-Gruppe in der ehemaligen Ahnsförth-Schule

Quelle: Susanne Doepke

Neustadt. Die Stadt hat in Bezug auf die Kinderbetreuungsplätze kräftig nachgelegt. Nachdem im Februar feststand, dass zum August rund 180 Plätze fehlen haben die städtischen Kitas aufgestockt und bieten nun 70 zusätzliche Plätze an. Neu hinzugekommen sind je eine Kindergarten- und eine Hortgruppe mit, die seit Montag in der ehemaligen Ahnsförth-Schule beheimatet sind. Sie bilden eine Außenstelle des Kinder- und Jugendhauses Dyckerhoffstraße. Die Hortgruppe ist mit 20 Kindern voll belegt, doch die Kindergarten-Ganztagsgruppe hat noch vier der insgesamt 25 Plätze frei.

Derzeit teilt sich der städtische Kindergarten das Gebäude mit zwei Gruppen aus der Kita Regenbogenland, die von der Freikirchlichen Gemeinde betrieben wird. Außerdem nutzt die benachbartet Michael-Ende-Schule wegen der Raumknappheit im eigenen Haus einige Klassenzimmer. Wenn es nach Wunsch der Stadt geht, zieht das Kinder- und Jugendhaus im Laufe des nächsten Kita-Jahres komplett in die ehemalige Förderschule ein, dann könne auch, so Martina Wilhelms, noch eine weitere Krippengruppe eingerichtet werden. "Das ist bisher eine Wunschvorstellung, wir beginnen gerade mit der Planung", betont die Leiterin des Fachdiensts Kinder und Jugend.

Neben den neuen Gruppen in der Ahnsförth-Schule hat der DRK-Kindergarten in der Kernstadt eine weitere Hortgruppe mit 20 Plätzen eingerichtet. In den Ortsteilen bietet Bordenau eine weitere Kindergartengruppe mit 20 Plätzen und eine Hortkleingruppe mit acht Plätzen an. Letzteres hat auch der Poggenhagener Kindergarten getan. Die Einrichtungen in Hagen und Empede haben die Betreuungszeiten erweitert, Helstorf und Mardorf haben halbtägige Kiga-Gruppen umgewandelt, Mardorf eine altersübergreifende Gruppe gebildet.

Im Überblick stehen bei den Krippenplätzen 44 Kinder auf der Warteliste 16 freien Plätzen gegenüber, im Kindergartenalter sind 61 auf der Warteliste und 35 Plätze frei, beim Hort warten 14 Kinder und 19 Plätze sind frei. Diese Zahlen gelten für das gesamte Stadtgebiet - die unbesetzten Plätze ergeben sich meist aus einer zu weiten Strecke zum Wohnort.

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