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Stadt startet Ausschreibungen

Wunstorf Stadt startet Ausschreibungen

Die Stadt wird selbst Container oder Häuser in Modulbauweise beschaffen, um weitere Unterkünfte für Flüchtlinge bereitstellen zu können. Über die Region mobile Wohneinheiten zu organisieren dauert der Verwaltung bei einem halben Jahr Vorlaufzeit zu lange.

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UZ Vor zehn Jahren wurde der Rathaus-Neubau eröffnet, vor 100 Jahren ein Grundstein gelegt

Vor zehn Jahren wurde das Wunstorfer Rathaus, eine Kombination aus Alt- und Neubau, in Betrieb genommen (erstes Bild).

Wunstorf, Gebäude, Eröffnung, 100 Jahre, Alter, Bestehen, Jubiläum, Bau, Vergangenheit, Entstehung, Geschichte

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Quelle: Archiv

Neustadt. „Wir müssen selbst die Initiative ergreifen“, sagte Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt, nachdem am Montag der Verwaltungsausschuss zugestimmt hatte.

Bis zu 1000 Flüchtlinge erwartet er in diesem Jahr, schon ab dem Frühjahr könnten die Kapazitäten nicht mehr ausreichen. Jeweils 100 Zuwanderer will die Stadt in den Behelfsunterkünften zusammen unterbringen. Als Standorte sind geplant die Rudolf-Harbig-Straße und an der Mehrzweckhalle Großenheidorn, dann aber auch die Erich-Kästner-Straße sowie Flächen in Steinhude, Mesmerode, Kolenfeld und Klein Heidorn. „Wir werden die Öffentlichkeit dabei jeweils mitnehmen“, kündigte Eberhardt an. Die Stadt gehe allerdings das Risiko ein, dass sie noch nicht genau weiß, wann und in welcher Zahl Flüchtlinge nach Wunstorf kommen werden.

Den freien Laden im Rathausgebäude an der Südstraße will die Stadt wegen der Flüchtlingswelle nun vorerst nicht mehr vermieten. Dort solle das mobile Team der Regionsverwaltung eine Anlaufstelle bekommen, um Flüchtlinge zu registrieren.

Eberhardt äußerte sich auch zur Sitzungsabsage bei politischen Gremien, die auch die Februar-Ratssitzung betreffen wird. „Wir wollten Sitzungsgeld sparen.“ Es stehen zu wenige Vorlagen zur Beratung und Entscheidungen an. „Sehr viel zu tun haben wir aber natürlich dennoch“, betonte der Bürgermeister mit Blick auf die vielen Aufgaben durch die Flüchtlinge, die durchaus auch die Kommunalpolitiker beschäftigen. Er wünscht sich allerdings, dass die Politik Rücksicht nimmt und sich den einen oder anderen Arbeitsauftrag verkneift.

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