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Auftakt zum Schwimmbad-Bau mit Spatenstich

Neustadt Auftakt zum Schwimmbad-Bau mit Spatenstich

Schöner, größer, barrierefrei soll das neue Hallen- und Naturfreibad in Neustadt werden. Gestern luden die städtischen Wirtschaftsbetriebe zum Spatenstich ein.

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Heinz Eustrup (von links), Werner Rump, Bürgermeister Uwe Sternbeck, Klaus-Peter Sommer, Helmut Eisbrenner und Marco Hildebrand beim Spatenstich.x

Quelle: Susanne Doepke

Neustadt. Beim Baustart zum neuen Hallen- und Naturfreibad erfüllte sich Helmut Eisbrenner, Chef der städtischen Wirtschaftsbetriebe einen Kindheitstraum. Nach dem manuell ausgeführtem Spatenstich setzte er sich in den Bagger, um ein Stück Grube selbst auszuschachten, bevor die Profis von der Baufirma Scharnhorst wieder selbst übernahmen. Sie haben einen straffen Zeitplan vor sich, denn im Herbst 2017 soll alles fertig sein.

Insgesamt soll der Neubau etwa 20 Millionen Euro kosten. Dafür entsteht ein Bad mit Schwimmbecken, beheiztem, ganzjährig zu nutzenden Freiluftbecken, Sauna, Fitnesscenter und einem Naturbadeteich. Für Kinder entsteht ein Bereich, in dem auch die Kleinsten planschen können. "Das fehlte bisher", sagte Eisbrenner.

Hallenbadleiter Heino Lohmann freut sich schon auf seine neue Arbeitsstelle. "Jetzt ist aus den zweidimensionalen Plänen endlich etwas Dreidimensionales geworden", sagte er. Die Erreichbarkeit durch die Nähe zur B6 bewertete er als "topp". Diese sieht auch Bürgermeister Uwe Sternbeck als ausgezeichnet an, denn auch die Leute aus den Dörfern das ganzjährig nutzbare Bad nun viel besser erreichen als zuvor, da es im Norden der Kernstadt liegt. Ein eigenes Schwimmbad sieht er als unverzichtbar an, denn auch das bisherige Bad am Schulzentrum Süd werde allein durch den Schulsport etwa 3000 Stunden jährlich frequentiert, der Vereinssport schlage mit 1800 Nutzungsstunden zu Buche.

Derweil wird per Zeitungsanzeige für die Gastronomie ein neuer Pächter gesucht. Die bisherigen Inhaber, Familie Oehlschläger, wollen sich aufgrund des zu erwartenden Personalbedarfs nicht um den Zuschlag bemühen.

Die alten Bäder sind marode

Die ersten Überlegungen, die Bädersituation in der Kernstadt zu verändern haben 2009 begonnen. Die Instandhaltung von Hallen- und Freibad verschlangen jedes Jahr erhebliche Beträge. Eine Analyse zeigte, dass rein kosmetische Maßnahmen eine Sanierung sogar etwa 10 bis 12 Millionen kosten würden. „Wir wollten lieber mehr Geld in die Hand nehmen und ein zeitgemäßes Hallen- und Freibad bauen“, sagte Helmut Eisbrenner.
Ein wichtiger Punkt ist die Barrierefreiheit, die beim bisherigen Hallenbad nicht gegeben ist. Das hatte der Seniorenbeirat der Stadt damals bereits damals bemängelt.

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