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Stiftung ehrt Bordenauer Internet-Pionier

Neustadt Stiftung ehrt Bordenauer Internet-Pionier

Er leistete vor 17 Jahren Pionierarbeit, um sein Dorf im Internet darzustellen. Dafür bekam Klaus Detering jetzt den Stiftungspreis der Stiftung Bordenau überreicht.

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Künstler Peter Marggraf (von links) schuf die Radierung, die Klaus Detering als Förderpreisträger vom Stiftungs-Vorsitzenden Hanns Stahmer erhielt.

Quelle: PATRICIA CHADDE

Bordenau. Seit 17 Jahren ist Bordenau mit seiner eigenen Seite bordenau.de online. Von der Idee bis zur Betreuung ist sie ein Projekt des Initiators Klaus Detering. Vor knapp zwei Jahrzehnten leistete Webmaster Detering Pionierarbeit. Verlässliche Informationslieferanten wie Claudia Stolte vom TSV Bordenau oder Renate Kloster von der St.-Thomas-Kirchengemeinde schufen einen umfangreichen Datenfundus und haben maßgeblichen Anteil am "Bordenauer Gedächtnis", das seit der ersten Stunde unter dem Dach der Stiftung läuft.

So freute sich Hanns Stahmer am Freitagabend in Bordenaus voll besetztem Dorfgemeinschaftshaus, Detering als Förderpreisträger zu gratulieren. Neben den 500 Euro Förderpreisgeld erhielt Detering außerdem als erster Preisträger den "Bordenauer Engel". Künstler Peter Marggraf hat der Stiftung seine Radierung  als zusätzliches Präsent für Preisträger spendiert.

Im Verlauf des dreistündigen Stiftungsfestes wechselten sich Routine und Visionen ab. Wie immer wurde das Rednerpult vor der offenen Küche aufgebaut, was ein eigenwilliges "Bühnenbild" ergab. Die geplante Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses könnte für einen neuen Anblick sorgen. Der Dorfgemeinschaftshaus-Verein bekam dafür eine Förderung, ebenso wie die Gruppe "Bordenau liest", die am 2. und 3. Oktober in der St.-Thomas-Kirche mit Zuckmayers „Als wärs ein Stück von mir“ auftreten wird. Das Scharnhorst-Komitee möchte den Grabstein von Pastor Niemeyer restaurieren und wurde ebenso bedacht, wie die Dorfwerkstatt Bordenau. Und wer rätselte, was Jenny Löffelholz‘ Tanzgruppe „Innocence“ und Maria und Josef vom Krippenspiel gemeinsam haben könnten, erfuhr, dass beide neuen Kostüme benötigen. Das war der Stiftung ebenso eine finanzielle Unterstützung wert, wie der Waldtag der Grundschule.

"Rückblick-Gegenwart-Zukunft", hatte Hanns Stahmer seine Rede zur Stiftungsidee benannt. Den Rat: „Fang nicht wieder an, über die Zinsen zu wimmern“, beherzigte er gerne, zeigte gemeinsam mit seinen engagierten Stiftungsmitgliedern und den vielen Unterstützern, dass die Idee die „Mutter aller guten Taten ist“. Keine Musikgruppe, als die Vier von „Room4more“, könnten da noch besser zur musikalischen Umrahmung von Bordenaus Selbst-Erfindungs-Gruppe passen.

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Von PATRICIA CHADDE

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