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Neue Basis für Bordenauer Projektförderung

Bordenau Neue Basis für Bordenauer Projektförderung

Not macht erfinderisch - die Stiftung Bordenau möchte mit einem neuen Sponsorenkonzept für eine unabhängige finanzielle Grundlage sorgen. Das Geld soll der kulturellen, kreativen und historischen Weiterentwicklung des Ortes zu Gute kommen - auch die Sponsoren sollen was davon haben.

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Stiftungsmitglieder und Sponsoren verfolgen künftig ein gemeinsames Ziel: Bordenau unterstützen. 

Quelle: Leonie Frank

Bordenau. In 26 Jahren hat die Stiftung 163 Projekte im Dorf unterstützt und jedes Jahr Förderpreisträger geehrt. Aber das Geld - es gründet sich auf dem Überschuss der 1100-Jahr-Feier 1989 fällt auch für eine Stiftung nicht vom Himmel. Allein für den Förderpreis sind Jahr für Jahr 500 Euro fällig. Das Stiftungsvermögen selbst darf nicht angerührt werden, allein die Erträge aus dem Vermögen dürfen verwertet und vergben werden. Um auch in Zukunft  durchschnittlich 2000 Euro pro Jahr für Förderprojekte aufbringen zu können, ist die Stiftung auch auf Sponsoren angewiesen. 

Bisher haben sich 15 Unternehmen, überwiegend aus Bordenau gefunden, die das soziale Engagement der Stiftung mit mindestens 200 Euro pro Jahr unterstützen wollen. Stiftungs-Vorstand Hanns Stahmer sagt dazu: "Wir möchten unseren Helfern dafür etwas zurückgeben". Wer sich finanziell beteiligt, bekommt im Gegenzug eine Einladung zum Stiftungsfest, Freikarten für Kultur im Dorfgemeinschaftshaus und das Unternehmenslogo wird auf der Stiftungshomepage, www.stiftung-bordenau.de, platziert. 

In den vergangenen Jahren, sagt Stahmer, habe sich die finanzielle Situation der Stiftung zugespitzt - so sei manch Projekt nicht oder nicht im gewünschtem Maße gefördert worden. Ein Umstand, der sich im Ort wohl schnell rumgesprochen hat, denn im laufenden Jahr seien lediglich zwei Anträge eingereicht worden - auffallend wenig im Vergleich zu sonst mindestens fünf pro Jahr. Stahmer: "Das finden wir ein wenig traurig", sagt Stahmer, "und hoffen, dass im nächsten Jahr durch die Sponsoren wieder mehr kreative, historische und kulturelle Projekte gefördert werden können."

Von Leonie Frank

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