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Stadt hofft auf Tageseltern

Neustadt Stadt hofft auf Tageseltern

Steigender Bedarf, fehlende Kapazitäten: Plätze in Kindertagesstätten sind knapp. Die Stadt sucht nach Lösungen und setzt auf Bürgerbeteiligung in Form von Tageseltern.

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Voraussichtlich bekommen 38 Kinder in diesem Jahr keinen Kita-Platz.

Quelle: r

Neustadt. "Um die Betreuung mittel- und langfristig zu gewährleisten, ist es wichtig, dass sich mehr Bürger in der Kindertagespflege einbringen", teilt Stefan Bark, Leiter des Bügermeisterreferates, mit. Voraussetzung ist eine offizielle Pflegerlaubnis, die beim Jugendamt der Region Hannover zu beantragen ist. Das Amt fordert dafür ein polizeiliches Führungszeugnis und eine ärztliche Gesundheitsbescheinigung ein, prüft Wohnsituation und persönliche Eignung des Bewerbers.

Mit der Pflegeerlaubnis können Tagesmütter oder -väter bis zu fünf Kinder zwischen 0 und 14 Jahren im eigenen Heim betreuen, das Jugendamt zahlt das Gehalt. "Die Region übernimmt bei festgestellter Eignung auch eine weiterführende Ausbildung zur qualifizierten Tagespflegekraft", sagt Bark. Beim Bildungsträger VHS Calenberger Land lernen die Teilnehmer in 300 Stunden wesentliche Kenntnisse rund um die Kinderbetreuung. "In Neustadt sind momentan 24 Tagesmütter aktiv," sagt Bark, "das ist auf Dauer zu wenig, deshalb setzen wir auf weitere Bürger, die sich in die Kindertagespflege einbringen möchten." Das Familien Service Büro der Stadt vermittelt die aktiven Tagesmütter an die Eltern und prüft regelmäßig die Eignung der Pflegebeauftragten.

Aktuell fehlen laut Verwaltung 38 Betreuungsplätze für Kinder. Im Rahmen eines neuen Modellvorhabens soll künftig auch das Ganztagsangebot an Schulen ausgebaut werden. Ein genaues Konzept für den kooperativen Hort, der im August 2018 in der Michael-Ende-Schule und der Grundschule Mandelsloh/Helstorf startet, muss noch ausgearbeitet werden.

Von Leonie Frank

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