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Tratsch sorgt für Turbulenzen

Neustadt Tratsch sorgt für Turbulenzen

Es ist eine liebgewordene Ostertradition in Schneeren: Erst im Theater warm lachen, dann in Asches Saal weiter tanzen. Mit „Tratsch im Treppenhaus“ legte der Theaterclub am Sonntag kräftig vor.

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Herr Brummer (Wilfried Kahle) bekommt von Tratschtante Meta Boldt (Angelika Heidemann-Temps) den neuesten Klatsch brühwarm weitererzählt.

Quelle: Susanne Doepke

Schneeren. Jubel und Gelächter erntete der Theaterclub Schneeren am Ostersonntag: Die Amateure brachten den Ohnsorg-Klassiker „Tratsch im Treppenhaus“ auf die Bühne. Jeder der Schauspieler bekam beim ersten Auftritt Szenenapplaus. Zum ersten Mal spielte Nicole Götze mit und bezauberte als Fräulein Heike nicht nur die Mitspieler auf der Bühne. Dem Ensemble ist es in diesem Jahr wieder gelungen, auch viele junge Leute zur Vorstellung in Asches Saal zu locken, die anschließend zum Tanz im Saal blieben
Im Stück geht es wahrlich um den Tratsch in der Mietskaserne von Schlachtermeister Tramsen (Frank Struckmann). Witwe Hanne Knoop (Maren Geisler) vermietet ihre Kammer an Heike unter und sorgt damit für Turbulenzen im Haus. Meta Boldt (Angelika Heidemann-Temps in Heidi Kabels Paraderolle) interessiert sich für alles. Nachbar Brummer (Wilfried Kahle) und Hauswirt Tramsen haben ein Auge auf Fräulein Heike geworfen, die sich ihrerseits für Brummers charmanten Neffen Dieter (Heinrich Heidorn) erwärmt. Beim örtlichen Kaninchenzüchterball rückt Heike ihren aufdringlichen Verehrern den Kopf zurecht.
Der Theaterclub wollte den Klassiker schon seit Langem aufführen, doch bisher war das Vorhaben am Bühnenbild gescheitert. „Wir wussten nicht, wie wir die Bühne in ein Treppenhaus verwandeln sollen“, sagte Christiane Herden-Woitas. Oliver Gerholz aus dem Vorstand löste das Problem mit einer Treppe vor der Bühne, über die die tratschsüchtige Meta Boldt auf die Etage ihres besonderen Interesses gelangt. Eine weitere Herausforderung – typisch für Stücke des Ohnsorg-Theaters – haben die Schauspieler zu meistern: „So viele Türen hatten wir noch nie“, sagt Herden-Woitas.

Weitere Vorstellungen sind am Sonnabend, 2. April, um 19.30 Uhr und Sonntag, 3. April, ab 14.30 Uhr, mit einer Kaffeetafel.

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Von Redakteur Susanne Döpke

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