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Warnung vor skrupellosen Welpenhändlern

Neustadt Warnung vor skrupellosen Welpenhändlern

Sie schalten Anzeigen im Internet, bieten junge Hunde ohne Impfschutz und teils mit schweren Krankheiten an: Polizei und Tierheim warnen vor skrupellosen Welpenhändlern, die von Neustadt aus agieren.

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Eine kleine Hündin, die mittlerweile ein neues Zuhause gefunden hat. Sie gehört zu den sieben beschlagnahmten Hunden.

Quelle: Tierschutzverein

Neustadt. Zuerst wurden Anfang September sieben beschlagnahmte Tiere im Wunstorfer Tierheim eingeliefert. Es handle sich um Welpen aus dem Ausland, die teilweise viel zu jung waren, um sie von den Muttertieren zu trennen, berichtet Horst Rode vom Tierschutzverein Wunstorf und Umgebung. Ende Oktober sei dann ein junger Mann beobachtet worden, der einen Karton mit drei Welpen am Tor des Tierheims abstellte, berichtet Rode weiter. Der Tierarzt stellte bei ihnen die gefährliche und sehr ansteckende Krankheit Parovirose fest. Trotz intensiver Behandlung und Pflege überlebten die drei stark vernachlässigten Tiere nicht, sagt Rode bedauernd.

Nachdem nun ein dritter Fall bekannt wurde, geht der Tierschutzverein davon aus, dass in Neustadt Welpenhändler organisiert agieren. Anfang November erfuhr die Polizei von einem Händler, der Welpen aus dem Kofferraum eines Wagens zum Verkauf anbot. Die Beamten beschlagnahmten dort ein weiteres Tier. Auch dieser junge Hund ist erst vier bis fünf Wochen alt und hat Parovirose. Er wird aktuell auf der Krankenstation des Tierheims aufgepäppelt, die Tierschützer hoffen, dass er überlebt.

Rode warnt eindringlich davor, Tiere zu kaufen, deren Herkunft unklar ist oder die auf einem Parkplatz übergeben werden sollen. Dies gelte insbesondere bei Käufen über das Internet oder zu sehr geringen Preisen. Die Polizei hat die Personalien von zwei mutmaßlichen Händlern aufgenommen, sagt Kriminalchef Jürgen Winkler. "Der Handel mit Tieren  ist nicht verboten, es geht um Verstöße gegen das Tierschutzgesetz oder eventuell Betrug an den Käufern." Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt.

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Von Kathrin Götze

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