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Umfrage: Wie gut ist Neustadts Radwegenetz?

Neustadt Umfrage: Wie gut ist Neustadts Radwegenetz?

Ist Radfahren in Neustadt attraktiv? Allgemeiner Deutscher Fahrradclub (ADFC) und Stadtverwaltung rufen Radfahrer gemeinschaftlich dazu auf, sich bis Ende November am so genannten Fahrradklimatest zu beteiligen. Auch Politik und Verwaltung interessierten sich für die Auswertung, heißt es.

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Radfahren in Neustadt macht Spaß, finden Erika Barr und Brian Burke. Rund um Burkes Heimatstadt Manchester sei das Radwegenetz viel schlechter ausgebaut.

Quelle: Kathrin Götze

Neustädter Land. Bereits zum siebten Mal bietet der ADFC die deutschlandweite Umfrage an, das Bundesverkehrsministerium fördert sie mit 150.000 Euro. Neustadt rangierte beim jüngsten Test 2014 mit Platz 160 von 292 Städten mit weniger als 50.000 Einwohnern im Mittelfeld, 119 Teilnehmer hatten ihre Meinung geäußert. Gute Noten bekommt Neustadt für Spaß beim Fahrradfahren, Erreichbarkeit des Stadtzentrums und die Möglichkeit, zügig zu fahren. Mängel beklagen die Radler bei Breite und Oberfläche der Radwege, bei Sauberkeit und Winterdienst.

Aus Sicht von Volker Kempf, Sprecher des Neustädter ADFC, ist es das wichtigste, die bestehenden Lücken im Radwegenetz zu schließen. "Wir sind da über die Jahre an vielen Stellen schon weiter gekommen, etwa mit dem Radweg Empede-Mariensee oder Hagen-Borstel", sagt er. Auch dass die Verbindung zwischen Helstorf und Mandelsloh nun endlich in Planung sei, freue ihn sehr. "Große Lücken gibt es aber beispielsweise noch zwischen Himmelreich, Eilvese und Hagen", meint Kempf. Am Rand der schadhaften, holprigen Straßen dort sei das Radfahren lebensgefährlich, trotz Tempo 70 für die Autofahrer.

All dies seien wichtige Hinweise, meint Stadtsprecherin Kathrin Kühling. Die Stadt nehme die Meinung der Radfahrer ernst, wolle an Verbesserungen arbeiten. Doch auch die Verwaltungsmitarbeiter müssten da manchmal dicke Bretter bohren. Von den 750 Kilometern des Radwegenetzes sind nur 340 Kilometer in städtischer Hand, 230 liegen an Bundes-, Landes- und Regionsstraßen, und 180 Kilometer verlaufen auf Privatgrundstücken und solchen, die Realverbänden gehören. Zum 1. November werde ein neuer Mitarbeiter im Fachdienst Tiefbau eingestellt, der sich schwerpunktmäßig um Bahnübergänge und Radwege kümmern soll.

Der Fragebogen des ADFC ist im Internet unter fahrradklimatest.de zu finden, auch von der städtischen Homepage neustadt-a-rbge.de ist er verlinkt. Der ADFC hat ihn überdies in Papierform an seiner Infostelle im Café Regenbogen, Mittelstraße 23, ausgelegt.

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Der Radweg zwischen Neustadt und Mardorf ist nicht nur sehr schmal, er weist auch gravierende Schäden auf.

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Quelle: Benjamin Gleue

Von Kathrin Götze

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