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Brandstiftung und Randale in Nöpke

Neustadt Brandstiftung und Randale in Nöpke

Was ist denn da in Nöpke los? Gleich zwei unliebsame Ereignisse hat es binnen weniger Tage in dem Neustädter Stadtteil gegeben. Auf Randale im Freibad in der Nacht zu Sonnabend folgte gestern Abend eine Brandstiftung auf dem Feld

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Die Feuerwehr musste die mutwillig in Brand gesetzten Heuballen löschen.

Quelle: Symbolbild Elsner

Nöpke. "Wir sind mehr als sauer und frustiert", sagt Anneke Noack. Die Pressesprecherin des Freibad-Fördervereins sieht sich kurz vor Saisonstart mit Vandalismus auf dem Gelände konfrontiert. Unbekannte stiegen in der Nacht zu Sonnabend über den Holzzaun, trampelten einen Teil der Hecke nieder und warfen dutzende Pflastersteine ins Schwimmbecken. "Es ist eine Sauerei. Gerade erst vor einem Jahr haben wir die neue, teure Beckenfolie verlegt", sagt Noack. Die Steine waren bei unlängst erfolgten Pflasterarbeiten liegengeblieben. Auch eine schwere Metallplatte, die sich auf dem Gelände befunden hatte, wurde von den Randalierern ins Becken geworfen. "Wir haben außerdem eine grau-weiße Decke aus dem Wasser fischen müssen, was soll dieses hirnlose Verhalten?", fragt Noack. Nächste Woche, wenn bedingt durch die Saisonvorbereitung das Wasser abgelassen werden soll, wird festgestellt werden können, wie groß der entstandene Schaden ist. "Hoffentlich ist die Folie nicht zu sehr beschädigt worden. Wenn wir die Spezialfolienfirma aus Hamburg anrufen müssen, wird es teuer", sagt Noack. Der Förderverein hofft, dass sich Zeugen melden, damit sich klären lässt, wer für die Randale verantwortlich ist. Diese können sich beim Vorstandsvorsitzenden Werner Homann unter Telefon (0 50 34) 44 44 oder bei der Polizei melden.

Gleich mehrere Anrufe gingen gestern Abend bei der Feuerwehr ein. Auf dem Feld 500 südöstlich vor Nöpke standen rund 100 Strohballen in Brand. Mithilfe des Brandmittelspürhundes Duke ließ sich klären: Offensichtlich hatten die Brandstifter einen Brandbeschleuniger eingesetzt. Laut Polizei wird der entstandene Schaden auf 3000 geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon (05 11) 1 09 55 55 zu melden.

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Von Redakteur Christina Lange

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