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Verein ordnet seine Sammlung neu

Neustadt Verein ordnet seine Sammlung neu

Eine traditionsreiche Ausstellung in einem traditionsreichen Haus wird jetzt mächtig aufgeräumt: Der Verein Heimatmuseum Rodewald ordnet seine Ausstellung neu. All das, was sich über die Jahre in dem Fachwerkhaus angesammelt hat, soll nun sachgerecht gelagert und nach Möglichkeit mit einer Dokumentation versehen werden.

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Das Heimatmuseum war in den 1920er-Jahren das Wohnhaus des Dorfarztes.

Quelle: privat

Rodewald. Dazu hat der Verein eigens einen Raum im Dachgeschoss als Magazin geschaffen, in dem die Objekte trocken, warm und nicht zu hell lagern können. Aktuell ist ein kleiner Kreis von Freiwilligen um die stellvertretende Vorsitzende Marita Behncke dabei, Gegenstände ins Magazin zu sortieren. Gleichzeitig wird die Ausstellung überarbeitet: „Sie wird zukünftig mit wenigen Exponaten bestückt, die gut erleuchtet Einsicht in das Leben unserer Vorfahren geben“, sagt Behncke. Der Rest wird ins Magazin sortiert und kommt bei wechselnden Ausstellungen zu speziellen Themengebieten wieder zum Vorschein.

Die Arbeit ist aufwendig und mit hohen Materialkosten verbunden. Finanzielle Unterstützung kommt vom Landschaftsverband Weser-Hunte, von Volksbank, Sparkasse, Samtgemeinde Steimb- ke und der Firma Eon-Avacon. Ihren Eigenanteil leisten die aktiven Vereinsmitglieder seit Januar vor allem mit einer Menge ehrenamtlicher Arbeit. Auch weitere hilfsbereite Bürger bringen sich beim Ausbau des Dachbodens und Aufbau der Regale ein.

Mitmachen erwünscht:

Viele Bürger haben nostalgische Alltagsgegenstände zur Sammlung beigesteuert – beim Ordnen und Dokumentieren will der Verein sich Hilfe aus dem Dorf holen: „Es gibt hier Sachen, von denen wir Laien gar nicht wissen, wozu sie mal benutzt wurden“, sagt Marita Behncke vom Museumsverein. Das Team plant für den Winter eine Veranstaltungsreihe, in der solche Objekte Thema sind. „Wir hoffen da auf die Alten, die uns noch was erzählen können“, sagt Behncke. Auch bei der Umgestaltung können die Vereinsmitglieder noch Hilfe gebrauchen. Wer mitmachen will, erreicht Behncke unter Telefon (0 50 74) 9 21 53.

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