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Verein startet unter neuer Führung

Luttmersen Verein startet unter neuer Führung

Zapfenstreich für Gerhard Luft. Nach 20 Jahren an der Spitze vom Freundeskreis des Panzerbataillons 33 ist Schluss. Der Verein startet unter neuer Führung und neuem Namen in eine neue Ära.

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Gerhard Luft bekommt vom neuen Kommandeur Thorsten Nagelschmidt als Dank für sein Engagement eine Ehrentafel mit dem Wappen des Panzergrenadierbataillons 33 verliehen.

Quelle: Benjamin Gleue

Neustadt. Es ist eine einschneidene Änderung, die Luft als letzte Amtshandlung vornahm - und die im Vorfeld viel diskutierte Namensänderung ist dem Vorsitzenden des 665 Mitglieder starken Vereins nicht leicht gefallen. „Ich war 44 Jahre Panzersoldat mit Leib und Seele. Aber der rasante Wechsel im Bataillon hat mich umdenken lassen, die Umbenennung ist nötig“, sagte Luft. Die Mitglieder folgten dem Vorschlag: Passend zur in der Wilhelmstein-Kaserne stationierten Einheit heißt der Verein nun Freundeskreis Panzergrenadierbataillon 33.

Auch wenn die Mitglieder künftig unter neuem Namen aktiv sind, an den bewährten Zielen halten sie fest. „Die Aufgaben bleiben dieselben und die Zusammenarbeit mit dem Bataillon wird auf dem bekannt hohen Niveau weitergeführt“, sagte Dieter Behrends, der zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Der damalige Kommandeur des jüngst aufgelösten Panzerbataillons 33, Friedel Eggelmeyer, gründete den Freundeskreis am 2. November 1989. Der Verein setzt sich für das Bataillon und seine Soldaten ein. Er fördert unter anderem die Integration der Militärangehörigen im Neustädter Land und unterstützt bei Bedarf deren Familien, unter anderem wenn Soldaten im Auslandseinsatz sind.

Für Luft gab es als Dank für sein Engagement viele lobende Worte. Er wurde zum Ehrenvorsitzenden des Förderkreises ernannt.

Von Benjamin Gleue

Im Urlaub dienstverpflichtet

Die Fußstapfen sind groß, Dieter Behrends soll sie ausfüllen. Der 67-Jährige ist ohne Gegenstimme zum Nachfolger von Gerhard Luft gewählt worden. Dass er überhaupt Mitglied des Freundeskreises ist, hat der Wahl-Warmeloher einem Zufall zu verdanken. „Ich wurde quasi vom damaligen Vorstandsmitglied Walter Meyerhoff dienstverpflichtet, als ich im Neustädter Land im Urlaub war“, sagt er. Während einer Treibjagd auf dem Truppenübungsplatz kam der Tiermediziner erstmals mit dem Panzerbataillon 33 in Kontakt und trat spontan dem Freundeskreis bei. Erst später, nämlich 2010, zog er nach Warmeloh. Zuvor hatte er 32 Jahre lang in Werne an der Lippe eine eigene Praxis geführt, bei der Bundeswehr ist er als Stabsveterinär der Reserve tätig.

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Von Redakteur Sarah Dettmer

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