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Marktbau: Experten sehen kein Verkehrsproblem

Neustadt Marktbau: Experten sehen kein Verkehrsproblem

Der mögliche Bau eines 800 Quadratmeter großen Lebensmitteldiscounters am Bordenauer Steinweg ist unter den Anwohnern umstritten: Sie befürchten eine deutliche Zunahme des Verkehrs und des Lärms vor ihrer Haustür. Gutachter kommen nun zu einem anderen Ergebnis.

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Auf der eingezeichneten Freifläche am Bordenauer Steinweg soll ein neuer Lebenmitteldiscounter gebaut werden.

Quelle: Stadt Neustadt

Bordenau. Nach Berechnungen der Verkehrsexperten ist der Bau des neuen Marktes auf der Freifläche an der Einmündung der Straßen Steinweg/Am Dorfteich problemlos möglich. Und auch mit erhöhtem Lärmpegel ist demnach kaum zu rechnen.

An einem Werktag fahren aktuell rund 2650 Fahrzeuge über den Steinweg, 150 davon sind Lastwagen oder Busse. Das hat jüngst eine Verkehrszählung ergeben. Nach Berechnungen der Gutachter würde das Verkehrsaufkommen durch den Betrieb eines Supermarktes künftig nur gering ansteigen, ein Ausbau der Straße – beispielsweise der Bau einer Linksabbiegespur – wäre nicht nötig.

Heute stellen die Experten das Ergebnis eines Schall- und Verkehrsgutachtens in der Sitzung des Ortsrates vor. Das Gremium tagt ab 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. Die Bürger bekommen die Gelegenheit, Fragen zu stellen. "Wir werden die Sitzung gezielt unterbrechen, um alle Fragen der Anwohner zu klären", sagt Ortsbürgermeister Harry Piehl.

Allgemein sieht Piehl das geplante Bauprojekt - ein Investor baut das Gebäude in dem die Edaka spätestens ab 2018 einen so genannten "NP-Plus" betreiben will - auf einem guten Weg. Nach Protesten der Anwohner hatte der Ortsrat zuletzt  durchgesetzt, dass das Gebäude nun so gebaut wird, dass es mit der Rückseite an die benachbarten Wohnhäuser reicht. "Ursprünglich hätten die Anwohner auf den Parkplatz geschaut. Die jetzige Lösung ist sinnvoller", sagt er.

Von Benjamin Gleue

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