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Ein Geduldsspiel

Neustadt Ein Geduldsspiel

Die Kombination von Sperrungen auf der B6 und der Mecklenhorster Straße macht Neustadts City zum verkehrstechnischen Problembereich. Verbesserungen sind allenfalls in kleinen Schritten zu erwarten, wer irgendwie kann, sollte die Innenstadt umfahren.

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Szenen aus Neustadts Innenstadt

Quelle: von Werder

Neustadt. Die Ost-West-Verbindung über die Leine ist mittlerweile gleich doppelt eingeschränkt. Die Fahrt über die Bundesstraße 6 ist dem Schwerlastverkehr über 7,5 Tonnen seit drei Wochen verwehrt -  das bleibt aufgrund der maroden Brücke vermutlich für mehrere Jahre so - und die naheliegendste Ausweichstrecke über die Mecklenhorster Straße wird ausgebaut. Seit wenigen Tagen ist die Straße ampelgesteuert halbseitig gesperrt, was zu Staus im Zentrum führt. Auf der Mecklenhorster Straße östlich und der Herzog-Erich-Allee westlich der Leine stauen sich Fahrzeuge häufig über die nächsten Knotenpunkte (Kreisel am Gewerbegeiet, Schlossstraße/Leinstraße) hinweg.

Was tun? "Autofahrer, die von Ost nach West oder umgekehrt wollen, sollten über die B6 fahren", empfiehlt Polizeichef Gerd Klingenberg. Das funktioniere zwischen den Auf- und Abfahrten Nienburger Straße und Mecklenhorster Straße weitgehend einwandfrei. Ansonsten sei Geduld gefordert. Am Donnerstag haben Vertreter der Stadt, der Polizei und der Straßenbaubehörden einmal mehr zusammengesessen, um Verbesserungen gerungen. "Das ein oder andere müsste optimiert werden", sagt Klingenberg. Gut aus seiner Sicht: Die Ampelphasen an der Mecklenhorster seien bewusst lang geschaltet. Der Verkehr staue sich jeweils erst ein Stück weit zurück, bei Grün könnten dann aber auch viele Fahrzeuge den Engpass passieren. Je kürzer eine Ampel geschaltet sei, um so mehr Zeit gehe für die Umschaltphasen beiderseits der Sperrung verloren.

Die Stadt hofft für die nächsten Tage auf "ein wenig Entlastung", da seit Freitag die vorgesehenen weiträumigen Umleitungsempfehlungen für Schwerlastverkehr auf der B6 ausgeschildert würden. Lastwagen sollen demnach von Nienburg nach Hannover und umgekehrt andere Bundesstraßen und Autobahnen über Schwarmstedt (Heidekreis) nutzen. Rund 1400 LKW, so schätzen die Straßenverkehrsbehörden, sind täglich zwischen den Städten an der Weser und der Leine unterwegs; sie nutzen bisher noch überwiegend die B6 - und sollen Neustadt auf einer Tour über Empede, Basse und Suttorf umfahren. Das tun viele, was in den betroffenen Dörfern aber auch zu Protesten führt. Ein Großteil der LKW fährt hingegen noch durch die Innenstadt - mit entsprechenden Folgen.

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Von Redakteur Dirk von Werder

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