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Ein Vampir hat Winterpause - das junge Theater noch nicht

Neustadt Ein Vampir hat Winterpause - das junge Theater noch nicht

Am Wochenende hat Winnie Wackelzahn zum letzten Mal in diesem Jahr die Besucher der Waldbühne Otternhagen begeistert - der Theaterverein verabschiedet sich in die Winterpause. Für Jugendliche Mitglieder steht allerdings noch ein Großereignis an: das Teeniecamp Deutscher Freilichtbühnen - sie sind Gastgeber.

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Organisationsteam und Teilnehmer freuen sich auf das Teenicamp 2017.

Quelle: Magnus Ronge

Neustadt. Requisiten, Kostüme und Stellwände sind abgebaut und eingeräumt, bevor der Herbst so richtig los geht. Rückblickend lief die Saison nicht optimal, das Wetter habe den Veranstaltern oft einen Strich durch die Rechnung gemacht. "Die Besucherzahlen für alle Stücke lagen deutlich unter dem Durschnitt des letzten Jahres", sagt Magnus Ronge, Sprecher der Waldbühne.

Dabei haben die Otternhagener erstmalig vier Stücke auf die Bühne gebracht und mit einigen Premieren aufgewartet - besonders im Jugendbereich: mit dem ersten vollständigen Musical "Vampir Winnie Wackelzahn" und "Sei im Pool mein Krokodil", das Jungschauspieler in Eigeninitiative realisiert haben. Ein ereignisreiches Jahr also für junge Theaterfreunde - und ein wichtiger Termin steht noch aus: die Jugendabteilung unter Leitung von Jannis Ruhnke richtet in diesem Jahr das Teeniecamp des Verbandes Deutscher Freilichtbühnen, Region Nord, aus.

Am Sonnabend, 16. und Sonntag, 17. September, kommen dazu 360 Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren und ihre Betreuer ins Neustädter Land. Mit dabei sind junge Darsteller von 24 Bühnen aus drei Bundesländern, die sich jedes Jahr an einer anderen Bühne treffen. "Das ist eine schöne Gelegenheit zum Kennenlernen und für den Erfahrungsaustausch der jungen Freilichtschaffenden", sagt Ronge. Das Organisationsteam unter Ruhnke hat sich für die Koopertative Gesamtschule als Austragungsort entschieden, außerdem haben sie eine Fußgängerrallye durch Neustadt und einen Musikwettbewerb organisiert. "Wir haben uns fast zwei Jahre um die Vorbereitungen gekümmert", sagt Ruhnke, "jetzt freuen wir uns einfach auf ein spannendes Wochenende mit unseren Gästen."

Von Leonie Frank

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