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Durch Israel mit muslimischer Reiseleitung

Neustadt Durch Israel mit muslimischer Reiseleitung

Diese Wallfahrt ins Heilige Land wird 33 Neustädter Katholiken in bester Erinnerung bleiben.

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Neustadts katholische Gemeinde St. Peter und Paul zu Gast in Israel

Quelle: privat

Neustadt. Seit Sonntag früh sind sie zurück – 33 Neustädter der katholischen gemeinde St. Peter und Paul nach einer Wallfahrt ins Heilige Land. Neustädter Katholiken im jüdischen Staat und unter muslimischer Reiseleitung. Das klingt spannend. War es auch, sagt Diakon Claus Crone, spannend und erfreulich, da „normal“; es gebe viele Belege für ein konstruktives und friedliches Miteinander der Religionen.
Crone selbst war vor 20 Jahren schon einmal in Israel, empfand den jetzigen achttägigen Aufenthalt als „sehr viel entspannter“. Weniger Soldatenpräsenz, lockerere Kontrollen. Mit vielen Menschen haben die Neustädter geredet, mit Juden wie Palästinensern, Christen darunter wie Muslime. Sie haben den Tempelberg gesehen, das Heiligtum des Islams, waren in Galiläa, auf Spuren Jesus Christus’ und in Yad Vashem, der Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust. Die Reise war nicht frei von Strapazen – „keine reine Erholung“, sagt Crone. Tagesprogramm: acht Uhr Abfahrt, 20 Uhr Abschlussgespräch.
„Die Fahrt war geprägt durch intensive Erfahrungen und Gespräche zur aktuellen politischen und religiösen Situation des Landes“, sagt Crone. Ein sichtbares Zeichen für die vielfach fragile Lage: Von den Golanhöhen aus gibt es den direkten Blick auf Syrien; der grausame Bürgerkrieg, längst von Interessenten sogenannter Weltmächte befeuert, ist nicht weit.

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Von Dirk von Werder

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