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Weihnachtspostamt bereitet Ausstellung vor

Neustadt Weihnachtspostamt bereitet Ausstellung vor

Die Ehrenamtlichen des Weihnachtspostamt Himmelreich bereiten sich in diesem Jahr etwas anders auf die Saison vor. Sie bereiten eine Ausstellung mit den schönsten Weihnachtsbriefen und Informationen über ihre Arbeit vor.

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Heidrun Schönberg (von links), Christel und Jürgen Schart platzieren mit Dagmar Niklaus eines der Plakate für die Ausstellung im Rahmen.x

Quelle: Susanne Doepke

Neustadt. Heidrun Schöneberg, Christel Schart und Dagmar Niklaus packen gemeinsam an, heben einen großen Holzrahmen auf den Tisch, um ihn mit vielen bunten Briefen zu versehen. Allesamt sind es Zuschriften an den Weihnachtsmann, der nach Meinung vieler Kinder aus aller Welt in Himmelreich wohnt.

Für die Ausstellung, die am Montag, 21. November, in der Sparkasse eröffnet werden soll, haben die Ehrenamtlichen um Schöneberg, Christel und Jürgen Schart einige der schönsten Schreiben, Bilder und Wunschzettel aus aller Welt zusammengestellt, um sie Besuchern zugänglich zu machen. Außerdem wollen die freiwilligen Helfer des Weihnachtsmanns auf ihre Arbeit aufmerksam machen - jeder Brief wird beantwortet, rund 20 Neustädter machen mit.

In den extra angefertigten Schautafeln finden sich auch Bilder von Poststempeln aus aller Welt, Informationen zum Weihnachtsfest und natürlich auch über das Weihnachtspostamt Himmelreich. "Außerdem wollen wir einen Briefkasten aufstellen, in den Kinder ihre Briefe an den Weihnachtsmann und ihre Wunschzettel einwerfen können", sagt Schöneberg.

Außerdem wird es höchste Zeit, dass die Briefeschreiber sich ans Werk machen. Rund sechs Wochen vor Weihnachten sind bereits 105 Briefe an den Weihnachtsmann eingegangen. "Die ersten kamen schon im Sommer", berichtet Schöneberg. Etwa 80 wurden in Taiwan und Hongkong abgeschickt, vier kommen aus Russland, drei aus weiteren Ländern und der Rest aus Deutschland. "Wir rechnen auch in diesem Jahr wieder mit rund 1500 Zuschriften", sagt Jürgen Schart. "Die Briefe aus Deutschland trudeln erfahrungsgemäß erst im Advent ein", fährt er fort. Sprachlich sind die freiwilligen Weihnachtswichtel gut aufgestellt, haben Mitreiter, die Chinesisch und Russisch können.

Postamt benötigt Geldspenden

Bei einer Sache können Neustädter das Weihnachtspostamt unterstützen: Die Aktion benötigt noch Geldspenden, um das Briefporto zu bezahlen.
„Die Citipost hat auch in diesem Jahr wieder 750 Briefmarken gesponsert, doch das reicht nicht, um die vielen Briefe zu frankieren, die ins Ausland geschickt werden müssen“, sagt Jürgen Schart. Das solle bis Ende November erledigt werden, damit die Briefe rechtzeitig zum Fest ankommen. Privatpersonen oder Firmen, die einen Beitrag leisten möchten, können sich unter Telefon (0 50 32) 56 87 bei Schart melden, ein Anrufbeantworter ist eingeschaltet.

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Von Redakteur Susanne Döpke

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