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Wettbewerb zum Rathaus für Partner

Neustadt Wettbewerb zum Rathaus für Partner

Das Rathaus als Komplettpaket: Das Fach- und Sachgremium zum Rathausbau will Entwurf, Planung und Bau eines neuen Verwaltungssitzes über einen Wettbewerb vergeben, der in das so genannte ÖPP-Verfahren integriert ist.

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Symbolbild

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. ÖPP steht für öffentlich-private Partnerschaft und meint in diesem Fall, dass die Stadt den gesamten Prozess von der Planung bis zum Bau und auch die Finanzierung des neuen Rathauses - nach klaren Vorgaben - in die Hände eines Teams aus Architekt und Bauunternehmen legt. Wer damit betraut wird, darüber soll ein Wettbewerb entscheiden.

Dieser wird der Stadtverwaltung zufolge in zwei Stufen gegliedert. Zunächst sollen sich die Teams zunächst nur mit ihren Referenzen bewerben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Teilnehmer auch in der Lage sind, das Projekt auch bis zum Ende umzusetzen.

In der ersten Phase des eigentlichen Wettbewerbs sollen Architekt und kooperierendes Bauunternehmen dann einen Entwurf entwickeln und ihn mit einer groben Kostenkalkulation einreichen. Die ergebnisse werden von einer Jurys bewertet, die vor allem aus Architekten bestehen soll. So wolle man erreichen, dass die architektonische Leistung im Zentrum der Bewertung stehen soll, heißt es. 

Die besten Entwürfe sollen in der zweiten Phase des Wettbewerbs dann mit einer differenzierten, technischen und gestalterischen Planung entwickelt und zusammen mit einer deataillierten Preisstruktur erneut einer Jury präsentiert werden. Dieser Jury sollen dann neben den Architekten auch Fachleute aus Recht, Politik und Verwaltung angehören.

Mit der frühen Bindung eines Architekten an ein ausführendes Bauunternehmen wolle man verhindern, dass Preissteigerungen durch Komplikationen in der Zusammenarbeit oder mangelhafter Kalkulation im Vorfeld entstehen.

Vorgesehen ist, dass die Stadt das Gebäude nach Fertigstellung von dem Unternehmen kauft, möglicherweise Verträge über die Unterhaltung schließt. Der Einzelhandelsbereich würde demnach im Besitz des Unternehmens bleiben, dass dann dort für Vermietung und Instandhaltung zuständig bleibt.

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