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Windkraft: Mancher will mehr

Neustadt Windkraft: Mancher will mehr

Einige Ortsräte und Bürger aus dem Neustädter Land wollen nun doch vermehrt Windkraftanlagen errichten. Stetige Pachteinnahmen und Erträge aus der Stromerzeugung locken Interessenten. Am Montag, 10. August, tagt der Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss in einer Sondersitzung.

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Einige Ortsräte und Bürger aus dem Neustädter Land wollen nun doch vermehrt Windkraftanlagen errichten.

Quelle: Daniel Junker

Neustadt. Die Zeiten, als Windenergieanlagen als unzumutbare Belastung angesehen wurden, scheinen vorbei zu sein. Das geht aus den Beratungen zum Teil-Flächennutzungsplan Windenergie hervor.

Die Stadt will eine Regelungslücke im Raumordnungsprogramm der Region nutzen, um selbst zu gestalten. Bereits seit einem Jahr läuft die Diskussion, damals war das Ziel, die Gesamtfläche für Windkraftanlagen um ein Viertel zu erweitern - auf 868 Hektar. Nach Abwägung der ersten Stellungnahmen blieben noch knapp 826 Hektar übrig. Nun haben wieder etliche Ortsräte vorgeschlagen, die Flächen auszuweiten. Schließlich bringt eine Windkraftanlage dem Grundstücksbesitzer satte und sichere Pachteinnahmen. Oft wird auch das Dorf noch beteiligt, beispielsweise über einen Realverband, dessen Wege die Bau- und Wartungsfahrzeuge nutzen.

So kommt etwa aus den Ortsräten Bevensen und Mühlenfelder Land der Hinweis, ein befürchteter Einkreisungseffekt durch ein neues Gebiet zwischen Bevensen, Büren und Dudensen werde nicht als problematisch angesehen. Einem artenschutzrechtlichen Gutachten der Region wollen die Grundstückseigentümer nun ein eigenes Vogelschutzgutachten entgegensetzen. Geringere Abstände als die vorgeschriebenen 200 Meter zu Waldgebieten, wie sie der Ortsrat Mariensee sich wünscht, sieht die Stadt nicht als durchsetzbar an - wohl aber den Wunsch, den Abstand zu Kleingärten von 800 auf 600 Meter zu verringern.

Der Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss berät in einer Sondersitzung am Montag, 10. August, 15 Uhr, im Ratssaal.

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