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Wird Schillack Erster Stadtrat?

Neustadt Wird Schillack Erster Stadtrat?

Nach Abwahl des Ersten Stadtrats Jörg Windmann beginnt die Verwaltungsspitze, sich neu zu ordnen. Bürgermeister Uwe Sternbeck hat vorgeschlagen, den Dezernenten und Stadtrat Maic Schillack per Wahl zum Ersten Stadtrat zu machen.

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Maic Schillack wäre im Falle einer Wahl zum Ersten Stadtrat auch allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Sollte der Rat dies wie gewünscht am 23. Juli bestätigen, wäre Schillack damit auf acht Jahre gewählt. Dafür ist eine Dreiviertelmehrheit nötig. Ob die SPD mitmacht, ist noch nicht klar. Fraktionsvize Klaus Hendrian sagte am Donnerstag, er könne sich Schillack gut als dauerhaften Vertreter des Bürgermeisters vorstellen, diese Aufgabe fülle er bestens aus. „Ob er aber gleich befördert werden muss, prüfen wir“, sagt Hendrian. Er persönlich könne sich auch vorstellen, dass die Mehrarbeit mit einer Zulage abgegolten werde und der nächste Rat über die künftige Struktur der Verwaltungsspitze entscheide. Die Fraktion werde am Montag beraten. Die Grünen unterstützen die Wahl, wie Fraktionssprecher Dominic Herbst sagt: „Wir finden Herrn Schillack klasse. Er ist in vielen Bereichen eine Bank und hat auch Visionen.“ Auch die CDU signalisiert Zustimmung: „Das ist die vernünftigste Lösung“, sagt Sprecher Werner Rump.

Sternbeck sagt, aus rechtlicher Sicht sei die einzige Alternative zu Schillacks Wahl, die Stelle auszuschreiben. Binnen drei Monaten müsse laut Kommunalverfassung entschieden werden. „Wir haben das natürlich rechtlich überprüft.“ Es gehe nicht um Beförderung, sondern um eine Wahl. Als Erster Stadtrat würde Schillack von Besoldungsgruppe B 3 nach B 4 aufsteigen - rund 500 Euro Unterschied.

Dem Vorschlag zufolge würde Schillack als Erster Stadtrat für zentrale Verwaltung und Bildung zuständig bleiben. Er würde einzelne der bisherigen Aufgaben abgeben, sodass zwei weitere Fachbereiche entstehen, deren Leitung ausgeschrieben würde. Zum Bereich Bürgerservice würden dann auch Recht, Feuerwehr, Soziales, Planung und Bauordnung gehören, zum dritten Fachbereich Tiefbau, Stadtgrün und Immobilien.

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