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Zum Glück fehlt MFL nur schnelles Internet

Neustadt Zum Glück fehlt MFL nur schnelles Internet

Was haben der Akku eines Elektro-U-Boots und ein handelstypisches Telefon gemeinsam? Für die Hülle von beiden stellt die Firma MFL im Gewerbegebiet Basse die Grundlage bereit: Sie liefert unter anderem Spritzgussformen für die Kunststoffindustrie.

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Christian (von links) und Udo Fenske zeigen Bürgermeister Uwe Sternbeck und Wirtschaftsförderer Uwe Hemens, was bei dem mittelständischen Spritzgusswerkzeug-Hersteller MFL produziert wird.

Quelle: Christina Lange

Basse. Laut Geschäftsführer Udo Fenske laufen die Geschäfte gut. Nur das viel zu langsame Internet sei ein Problem für den mittelständischen Betrieb, sagt er. Wirtschaftsförderer Uwe Hemens zeigte nun bei einem seiner regelmäßigen Unternehmensbesuche einen Lösungsansatz auf.

Die Kommune könne nicht zur Beschleunigung des Breitbandausbaus beitragen, da Basse laut der bundesweit geltenden Vorgaben in dem Bereich nicht unterversorgt sei. Laut Hemens kann die Lösung aber darin bestehen, dass sich mehrere Unternehmen des Gewerbegebiets zusammentun und mit einem der beiden infrage kommenden Telekommunikationsunternehmen Kontakt aufnehmen. Er gab auch gleich Details zu Ansprechpartnern und Telefonnummern weiter.

Auch im Gewerbegebiet Basse ist der Fachkräftemangel spürbar. "Wir haben schon Hunderte Azubis mit viel Know-how ausgestattet. Bei den Löhnen, die die Großen zahlen, können wir aber einfach nicht mithalten - die Azubis werden für viel Geld abgeworben", sagt Fenske. Hemens bestätigte das aus seinen Erfahrungen mit anderen Unternehmen. Es reiche nicht mehr aus, Bewerbungsmappen zu sichten. Die Firmen müssten aktiv an den Markt herangehen, um Nachwuchs für sich zu gewinnen.

Einen Schritt in diese Richtung ist MFL Anfang des Jahres gegangen. Gemeinsam mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), in dessen Vorstand Fenske seit Ende 2015 aktiv ist, wurde ein Imagefilm produziert, der insbesondere jungen Menschen die Freude an den Berufen Werkzeugmechaniker sowie Dreh- und Frästechniker vermitteln soll. "Wir wollen auch Kinowerbung machen. Außerdem ist eine App geplant", berichtet Fenske.

Firmen und künftige Auszubildende zusammenzubringen, ist auch Ziel des zweiten Ausbilderfrühstücks, das die Wirtschaftsförderung der Stadt gemeinsam mit der Region für Dienstag, 25. April, plant. Beginn ist voraussichtlich um 8.30 Uhr bei der Firma Temps Malereibetriebe, Hertzstraße 1. Nähere Informationen gibt Hemens Interessierten unter Telefon (05032) 9634284.

Unternehmen wachsen langsam

MFL ist eine von insgesamt fünf Firmen im Basser Gewerbegebiet. Neben dem Werkzeugmaschinenbauer sind die Firmen Gotec-Plastics GmbH und Autoservice Hans Langeheine GmbH sowie ein IT-Service und ein Ingenieurbüro angesiedelt. Laut Hemens sind die Unternehmen gesund, bieten zusammen rund 120 Arbeitsplätze und wachsen moderat. Von größeren Erweiterungen sei nicht auszugehen, wenngleich genug Raum vorhanden wäre, der laut Flächennutzungsplan auch als Gewerbefläche infrage käme. Auch für MFL ist eine Expansion gerade nicht Thema. Das Unternehmen hat gerade in Technik investiert.

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Von Redakteur Christina Lange

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