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Anlieger der Kampstraße fürchten hohe Kosten

Schulenburg Anlieger der Kampstraße fürchten hohe Kosten

Der Ausbau der Kampstraße war Montagabend ein Thema im Ortsrat Schulenburg. Die Anlieger wehren sich gegen hohe Kosten für den derzeit laufenden Ausbau. Sie fordern, dass die Stadtverwaltung die Einstufung von Anliegerstraße in Durchgangsstraße ändert.

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Nicht alle Anwohner sind über die Erneuerung der Kampstraße in Schulenburg erfreut.

Quelle: Kim Gallop

Schulenburg. Für eine Anliegerstraße müssen 75 Prozent der beitragsfähigen Kosten von den Anliegern getragen werden, bei einer Durchgangsstraße ist dieser Beitrag niedriger. Die Anwohner weisen unter anderem darauf hin, dass Landwirte mit schweren Maschinen über die Kampstaße zu ihrem Acker fahren. Die Hausbesitzer haben eine Interessengemeinschaft gegründet und eine Petition bei der Stadt eingereicht.

Ortsratsbetreuer Friedrich Bähre übermittelte als Antwort, dass die Stadt an der Einstufung als Anliegerstraße festhalte. Dies entspreche Bundes- und Landesrecht. Den Anliegern bleibe jetzt als einzige Möglichkeit der Klageweg.

Davor, diesen Weg zu beschreiten, warnte während der Ortsratssitzung das Schulenburger CDU-Ratsmitglied Michael Wahl. Es habe beim Ausbau der Straße Holländerei in Koldingen ähnliche Probleme gegeben. Der Prozess habe zwei Jahre gedauert und die Kläger, die letztlich verloren haben, "viel Geld gekostet". "Nur, weil da mal ein Bauer durchfährt, wird das noch keine Durchgangsstraße", sagte Wahl. 

Thema war auch die in einer Kurve liegende gefährliche Ausfahrt vom neuen NP-Markt auf die Hauptstraße (Regionsstraße 204). "Wer nach links abbiegen will, sieht gar nichts", sagte Gerhard Reschke (UWG), "das kann so nicht weiter gehen." Ortsbürgermeisterin Svenja Blume (CDU) berichtete von einem Ortstermin mit Vertretern der Stadt und der Region, die für die Ortsdurchfahrt zuständig ist.

Nach Auskunft von Blume wird die Region Verkehrsschilder aufstellen mit der Bedeutung "Gefahrenstelle" (rotes Dreieck mit Ausrufezeichen) und dem Zusatzzeichen mit der Aufschrift "Ausfahrt". Der Termin steht aber noch nicht fest. Noch nicht ausgewertet sind die Daten von einer Geschwindigkeitsmessung, mit der die Region feststellen wollte, wie schnell vor der Aus- und Einfahrt wirklich gefahren wird.

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