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Anlieger fürchten Straßenschäden

Jeinsen Anlieger fürchten Straßenschäden

Anlieger in Jeinsen fürchten, dass schwere Baufahrzeuge die Straße An der Schmiede beschädigen. Sie wollen verhindern, dass die Schäden auf ihre Kosten repariert werden. Die Lastwagen und Bagger sind an der Dauerbaustelle an der Ortsdurchfahrt eingesetzt.

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Nils Harder (von links), Jonas Soluk, Armin Harder und Pascal Parowskie schauen sich den Zustand der Ortsdurchfahrt in Jeinsen an.

Quelle: Kim Gallop

Jeinsen. Die Ortsdurchfahrt ist wegen der tiefen Baugruben derzeit voll gesperrt. Die Region lässt die Fahrbahn erneuern, die Stadt die Kanäle. Die Straße An der Schmiede ist nur in einem kleinen Abschnitt Teil der Baustelle, befahren wird die Straße von den Baufahrzeugen aber in ganzer Länge. Dagegen protestieren Anlieger, die sich an den CDU-Ortsverband Jeinsen, Vardegötzen, Thiedenwiese gewandt haben. "Die Kettenbagger und Muldenkipper, die diese Straße täglich befahren, richten erhebliche Schäden an", sagt Armin Harder, Ortsvorsitzender und auch Anlieger.

Am Mittwochabend schaute sich Jonas Soluk, CDU-Ratsmitglied und Vorsitzender des Stadtverbands, die Situation an. Er sagte zu, die Angelegenheit in der Fraktion und im Bauausschuss zur Sprache zu bringen. Bei der Sanierung einer Anliegerstraße wie An der Schmiede müssen die Anlieger 75 Prozent der Kosten tragen. "Es wäre ungerecht, die Schäden erst in einigen Jahren im Rahmen einer Sanierung zu Lasten der Anwohner umzusetzen", betonte Armin Harder.

Pattensens Stadtsprecherin Andrea Steding sagte auf Anfrage: "Wenn nachweislich Schäden entstanden wären, müsste das finanziell über die Baumaßnahme abgewickelt werden - nicht über die Anlieger." Im übrigen seien die Nebenstraßen nur die vergangene und diese Wochen befahren worden. Ab Ende kommender Woche werde der Bauverkehr wieder über die Kreisstraße laufen.

Wilhelm Timmermann, Geschäftsführer der Negenborner Baugesellschaft, widersprach der Darstellung, dass ein 40 Tonnen schwerer Kettenbagger sich durch die Wohnstraße gefressen habe. Das sei ein 8-Tonnen-Bagger mit Gummiplatten an den Ketten gewesen, sagte er. Um Übrigen verteile sich gerade bei großen Fahrzeugen die Last auf mehrere Achsen, so dass die Straßendecke nicht über Gebühr belastet werde. Das Befahren mit Lastwagen sei mit Region und Stadt abgesprochen.

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