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Anwohner der Kampstraße wehren sich gegen Kosten

Schulenburg Anwohner der Kampstraße wehren sich gegen Kosten

Ein Teil der Anwohner der Kampstraße in Schulenburg wehrt sich weiter gegen die ihrer Meinung zu hohen Kosten für die Sanierung. Sie haben eine Petition bei der Stadt Pattensen eingereicht und fordern, dass die Kampstraße als Durchgangsstraße eingestuft wird.

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Die gesamte Fahrbahn der Kamstraße ist abgefräst.

Quelle: Kim Gallop

Schulenburg. Die Stadt Pattensen stuft die Kampstraße, die derzeit komplett neu ausgebaut wird, als Anliegerstraße ein. Damit müssen Hausbesitzer 75 Prozent der beitragsfähigen Kosten tragen. Betroffene gaben an, dass sie so zwischen 10.000 und 20.000 Euro zahlen müssen.

Zunächst hatten sich praktisch alle 35 Hausbesitzer gegen die Einstufung gewehrt. Die Anwohner im unteren Bereich, der in die Feldmark führt, beteiligen sich nicht mehr an dem Protest. Die Eigentümer der Grundstücke mit den Hausnummern 1 bis 13 haben eine Petition bei der Stadt eingereicht. Darin weisen sie darauf hin, dass es sich bei der Kampstraße keineswegs um eine reine Anliegerstraße handelt.

Es herrsche reger Durchgangsverkehr auf ihrem Straßenabschnitt - insgesondere von Fahrzeugen, die von oder zu den Straßen Am Brink und Schmiedestraße wollten. Die Straße Am Brink führt zum Friedhof und zu der Kapelle.

Der Erste Stadtrat Axel Müller erklärte auf Anfrage, dass die Stadtverwaltung bei ihrer Einschätzung bleibt. Grundsätzlich gelte, dass keine Straße nur von den  Anlieger benutzt werde, "sondern auch von der Öffentlichkeit". Bei der Einstufung würden bestimmte Kriterien angewandt. Bei der Kampstraße handele es sicherlich nicht um eine Durchgangsstraße. Eine Durchgangsstraße in Schulenburg sei die Hauptstraße (Ortsdurchfahrt), in Pattensen-Mitte sei das die Göttinger Straße, ergänzte Müller.

Die Stadt habe ihre Antwort auf die Petition im jüngsten Ortsrat öffentlich gemacht, sagte der Erste Stadtrat. Auch da hatte ein Vertreter der Verwaltung erklärt, dass die Stadt bei ihrer Haltung bleibe. Mit einem persönlichen Schreiben werde die Verwaltung den Anliegern nicht antworten, sagte Müller. "Das macht keinen Sinn. Wir werden wohl keine Annäherung finden." Als letzter Weg stehe es jedem Betroffenen frei, die Entscheidung der Stadt gerichtlich überprüfen zu lassen.

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