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Einbahnstraßenregelung sorgt für Stau

Pattensen-Mitte Einbahnstraßenregelung sorgt für Stau

Ein Anwohner schlägt vor, einige oder alle Einbahnstraßen in der Altstadt von Pattensen in beide Richtungen zu öffnen. So will er verhindern, dass sich der Verkehr vor der Altstadt-Bäckerei an der Steinstraße staut. Von der Stadtverwaltung von Pattensen wird der Vorschlag abgelehnt.

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Nur in einer Richtung geht es an der Rudolf-Schlie-Straße.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. Die Altstadt von Pattensen ist attraktiv und zeichnet sich durch viele noch erhaltene oder wieder aufgebaute historische Häuser aus. Die seit mehreren Jahren von Bund, Land und Stadt geförderte Altstadtsanierung erhöht die Attraktivität weiter. Vor Hunderten von Jahren war der Verkehr allerdings noch nicht so dicht, deshalb sind die Straßen für die heutigen Bedürfnisse sehr eng ausgelegt.

Damit die Altstadtstraßen und ihre Bewohner den Autoverkehr besser verkraften, dürfen viele Straßen nur in einer Richtung befahren werden. Herbert Mohr, der an der Straße Am Wall wohnt, beobachtet seit Jahren, dass sich der Autoverkehr regelmäßig vor der Altstadt-Bäckerei an der Steinstraße staut. Denn die meisten Autos, die in Einbahnstraßen hineinfahren, müssen durch dieses "Nadelöhr", wie es Mohr nennt, wieder heraus.

Er schlägt vor, zumindest die Hagen- und die Mauerstraße in beide Richtungen zu öffnen. Auch die Rudolf-Schlie-Straße und die Straße Am Wall könnten nach Mohrs Ansicht den Autoverkehr in beide Richtungen vertragen. Mohr erinnert an die Bauarbeiten an der Südstraße, die vor drei Jahren im Rahmen der Altstadtsanierung umgestaltet wurde. Damals seien während der Bauphase die umliegenden Einbahnstraßen in beide Richtungen frei gegeben worden.

"Kaum war die Südstraße fertig, wurden die Schilder wieder umgehängt", ärgert er sich. In den engen Straßen sollten Autofahrer sowieso nur mit Schrittttempo unterwegs sein, sagt er. Außerdem könnten eine Menge Schilder eingespart werden.

Günter Bötger, Ortsbürgermeister von Pattensen-Mitte, hält nicht viel von dem Plan: "Das geht doch gar nicht", sagt er. Die Anwohner der Altstadt, "bis auf wenige", wären nicht einverstanden, vermutet er. Die Straßen seien für Begegungsverkehr viel zu eng. Eine Aufhebung der Einbahnstraßenregelung könne er sich höchstens für den Abschnitt vorstellen, wo die Rudolf-Schlie-Straße anfängt und die Straße am Wall aufhört.  "Dann dürfen da aber keine Autos parken", sagt Bötger. An die geänderten Verkehrsregelungen während der Sanierung der Südstraße könne er sich gut erinnern. "Das war aber ein Chaos."

Auf Anfrage sagte Pattensens Erster Stadtrat Axel Müller zu Herbert Mohrs Plan: "Das ist bereits abgelehnt worden." Die Straßen seien viel zu eng und nicht für Begegnungsverkehr ausgelegt. Das Verkehrskonzept der Altstadt sei mit der Polizei abgestimmt. Das sogenannte Nadelöhr Steinstraße sei nicht neu. "Die Einmündung ist breit genug."

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