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Kinder sind auf Altstadtstraßen in Gefahr

Pattensen-Mitte Kinder sind auf Altstadtstraßen in Gefahr

Zwei Anwohnerinnen aus Pattensen sehen Gefahren im Straßenverkehr in der Altstadt - vor allem für Kinder. Zu viele Autofahrer würden die neuen Verkehrsregeln ignorieren, sagen sie. Die Stadt appelliert an die Vernunft der Autofahrer, plant aber auch Verbesserungen.

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Die Regeln für einen verkehrsberuhigten Bereich zwischen Marktplatz und Ratskeller werden von vielen Autofahrern missachtet.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. Seit der Umgestaltung der Altstadt ist der Bereich eine Tempo-30-Zone. Entsprechende Schilder an den Einfahrten in den Bereich - etwa an der Einmündung Göttinger Straße/Talstraße oder an der Hiddestorfer Straße - weisen auf Beginn und Ende der Zone hin. Außer der Geschwindigkeitsbegrenzung auf maximal 30 Kilometer in der Stunde gilt in der gesamten Zone auch ein rechts-vor-links-Vorfahrtsgebot.

Nach Auskunft der Altstadtbewohnerinnen Ortrud Storch und Nadine Kübrich halten sich die wenigsten Autofahrer an diese wichtigen Regeln. "Die fahren hier wie die Gestörten", sagt Kübrich. Viel zu schnell seien die Autos auf der Talstraße unterwegs, viel schneller als 30 Kilometer die Stunde. "Hier müsste die Stadt mal die Geschwindigkeit messen", meint die Mutter eines Kindergartenkindes, das im Sommer eingeschult wird.

Die Sicherheit der Jüngsten, die morgens zum Kindergarten und zur Grundschule gehen, liegt den beiden Anwohnerinnen besonders am Herzen. Storch kann von ihrem Wohnzimmer aus auf die Talstraße sehen. Sie beobachtet nicht nur, wie viele und wie viele schnelle Wagen dort entlang fahren. Sie sieht auch morgens die kleinen Kinder an der Straße stehen, die sich nicht über die Fahrbahn trauen. "Da bin ich schon manches mal raus gegangen, um einem Kind über die Straße zu helfen", sagt Storch.

Besondere Gefahrenpunkte für Autofahrer sind nach Meinung der Anwohnerinnen die Einmündungen von Hirtenweg - wo der Kindergarten ist - und Burgweg. Obwohl Autos auf der Talstraße Vorfahrt gewähren müssten, wenn ein Wagen von rechts kommt, halte sich kaum jemand dran. Problematisch sei außerdem der verkehrsberuhigte Bereich (auch Spielstraße genannt) zwischen Marktplatz und Ratskeller. Kaum ein Autofahrer fahre wie vorgeschrieben Schrittgeschwindigkeit. "Das ist in den Köpfen noch nicht angekommen", sagt Kübrich.

Auf Anfrage sagte Stadtsprecherin Andrea Steding am Dienstag, "dass die Stadt wenig machen-" könne, wenn sich Autofahrer nicht an Verkehrsregeln halten. Die Verwaltung habe aber Verkehrsmessungen zur Anzahl der Kraftfahrzeuge durchgeführt, die im Ortsrat am 3. Mai vorgestellt werden. Eine Geschwindigkeitsüberwachung an der Talstraße sei nicht möglich, die Straße sei zu kurvig und zu eng. Denkbar sei, dass noch weitere Schilder mit "Vorfahrt geändert" aufgestellt werden. Außerdem sollen "in den nächsten Tagen" die weißen Linien auf der Fahrbahn entfernt werden, die einige Straßen fälschlicher Weise noch als Nicht-Vorfahrtsberechtigt ausweisen.

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