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Ortsdurchfahrt in Jeinsen bald wieder frei

Jeinsen Ortsdurchfahrt in Jeinsen bald wieder frei

Nach fast einem Jahr nähern sich die Bauarbeiten auf der Ortsdurchfahrt Jeinsen dem Ende. Regionssprecher Klaus Abelmann stellt sogar in Aussicht, dass die Fahrbahn noch dieses Jahr wieder freigegeben wird, etwa zwei Monate früher als geplant.

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Mitarbeiter einer Metallbaufirma heben die neuen Wartehäuschen an die Haltestelle An der Schmiede.

Quelle: Kim Gallop

Jeinsen. "Den Anwohnern wird einiges abverlangt", kündigte Regionspräsident Hauke Jagau beim Spatenstich für die Sanierung der Ortsdurchfahrt Jeinsen im November 2015 an. Recht hatte er. Das gesamte Jahr über mussten Autofahrer in großen Teilen von Jeinsen über Umwege oder aufgerissene Straßen fahren. Die gute Nachricht: Die Bauarbeiten gingen so gut voran, dass die Fahrbahn, die zur Kreisstraße 201 gehört, noch dieses Jahr freigegeben werden soll. Das teilte Abelmann auf Anfrage dieser Zeitung mit. Ursprünglich war das Ende des Vorhabends erst für Februar 2017 geplant.

Die Ortsdurchfahrt wurde in vier Abschnitten jeweils unter Vollsperrung saniert. Die Anlieger konnten ihre Grundstücke durchgehend erreichen. Im vierten und letzten Bauabschnitt soll jetzt Bitumen als tragende Schicht aufgebracht und im Anschluss die Deckschicht mit Asphalt gegossen werden. Dann kann auch die auf der Kreisstraße verkehrende Buslinie 310 wieder ihre gewohnte Route fahren. Die Haltestelle An der Schmiede stand während der gesamten Arbeiten nicht zur Verfügung. Eine Ersatzhaltestelle war an der Ippenstedter Straße eingerichtet. Die neuen Wartehäuschen für die Bushaltestelle An der Schmiede wurden jetzt geliefert und von dem Metallbauunternehmen Schuster aus Neustadt aufgestellt. Sie sollen noch Glaswände und Beleuchtung erhalten.

Die Region Hannover hat für mehr als eine Million Euro die Fahrbahn und die Gehwege auf der gesamten Länge der Ortsdurchfahrt von 670 Metern erneuert. Die Stadt hat zeitgleich für rund 400.000 Euro Schmutz- und Regenwasserkanäle saniert und einige Trinkwasserleitungen erneuert.

Ein Opfer der Bauarbeiten wurde die 80 Jahre alte Kastanie an der Vardegötzer Straße. Die Wurzeln des Baums waren durch die monatelangen Arbeiten beschädigt, so dass die Standfestigkeit nicht mehr garantiert werden konnte und der Baum gefällt wurde, erläuterte Abelmann.

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