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BI Jeinsen begrüßt Vorrang für Erdkabel

Jeinsen BI Jeinsen begrüßt Vorrang für Erdkabel

Im Koalitionsausschuss in Berlin haben sich die Spitzen von CDU, SPD und CSU auf den Vorrrang von Erdverkabelung geeinigt. Auf diese Entscheidung reagierte am Donnerstagdie Bürgerinitiative (BI) Jeinsen mit großer Genugtuung.

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Südlink: Die BI Jeinsen hofft, dass die Trasse unterirdisch verlegt wird.

Quelle: Symbolbild

Pattensen. „Die BI stellt erfreut fest, dass der seit Februar 2014 laufende Protest und Einsatz sowie die sachliche Überzeugungsarbeit bei den Bundespolitikern Wirkung gezeigt haben.“ Das schrieben die BI-Sprecher Dieter Alm und Gert Bindernagel gestern in einer Erklärung. Offenbar hätten nun auch die Bundespolitiker verstanden, dass Südlink „mit den bisher geplanten 75 Meter hohen Masten in Freileitungstechnik gegen den Protest eines Großteils der Bevölkerung nicht umgesetzt werden kann“.

Die Sprecher fügen aber an, dass diese Vereinbarung nicht nur in Bayern gelten soll, sondern alle von den Höchststromleitungen betroffenen Siedlungen von der Erdkabeltechnik profitieren sollen. „Wir werden den weiteren Weg kritisch beobachten und warten gespannt auf die überarbeiteten Pläne, die bisher keine Erdverkabelung vorsahen und nun von dem Netzbetreiber Tennet überarbeitet werden müssen“, heißt es weiter.

Die Jeinser BI hatte sich, im Gegensatz zu einigen anderen BIs, nie grundsätzlich gegen die Stromtrasse gewandt. Sie forderte aber von Anfang an, dass Südlink zur Schonung von Mensch, Tier und Umwelt unterirdisch geführt wird. Um ihr Ziel zu erreichen, hat die BI eng mit den örtlichen Bundespolitikern zusammengearbeitet. Maria Flachsbarth (CDU) erklärte gestern, in ihrem Wahlkreis gebe es ein klares Votum der Bürger für den Vorrang der Erdverkabelung. Sie nannte die Entscheidung einen „wichtigen Schritt für den Erfolg der Energiewende“. Matthias Miersch (SPD) sagte: „Mit den Bürgerinitiativen haben wir den notwendigen Druck erzeugt.“

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