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Politiker fühlen sich von der Region übergangen

Pattensen-Mitte/Hüpede/Schulenburg Politiker fühlen sich von der Region übergangen

Die Stadt Pattensen hält die Kritik an der Region Hannover bei der Nahverkehrsplanung aufrecht. „Es fühlt sich an wie eine Ohnmacht gegenüber der Region und ist der Akzeptanz dieser Institution gegenüber nicht zuträglich“, sagte SPD-Ratsherr Jörg Walkowiak.

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Pattensens Politiker erhoffen sich Verbesserungen im Nahverkehr. (Symbolbild: mim)

Pattensen-Mitte/Hüpede/Schulenburg. Der Grund für den Ärger in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauangelegenheiten, Stadtentwicklung und Umwelt ist die Missachtung nahezu sämtlicher Vorschläge zum Nahverkehrsplan aus Pattensen. Seinen Unmut darüber hatte bereits der Ortsrat in Pattensen-Mitte Anfang des Monats geäußert. Die Verwaltung hatte die Vorschläge aus allen Ortsräten an die Region weiter geleitet. Gewünscht wurde unter anderem eine Busverbindung zum Bahnhof Sarstedt einzurichten und die geplante Stadtbahnlinie nach Hemmingen-Westerfeld nach Pattensen zu verlängern.

Hans-Friedrich Wulkopf (Freie Wähler) hat als Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses des Sozialverbandes an den Sitzungen der Regionsversammlung teilgenommen. „Sobald die Regionsversammlung das Wort Pattensen hört, werden die Ohren dicht gemacht. Es ist schlimm, wie diese Stadt abgekanzelt wird“, sagte er.

Weitere Themen im Ausschuss:

Dächerstreit: Hans-Friedrich Wulkopf kritisiert die Bauvorschrift für das Hüpeder Baugebiet Vor dem Dammfeld. Darin wird die Farbe der Dächer für die Häuser in dem Gebiet geregelt. Vier Anwohner müssen ihr Dach neu decken lassen, wenn die Vorschrift in der aktuellen Form beschlossen wird. „Mein Vorschlag war es, mit sämtlichen Beteiligten nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen. Hätte die Stadt das gemacht, wären jetzt vermutlich alle zufrieden“ sagte der ehemalige Ortsbürgermeister von Hüpede. Wulkopf stimmte als einziges Ausschussmitglied gegen die Bauvorschrift und kündigte an, dass die Angelegenheit auch 2016 ein Thema für die Freien Wähler bleiben wird.

Debüt: Erstmals hat der 72-jährige Karl-Heinz Patzwaldt (UWG) an der Ausschusssitzung teilgenommen. Er nimmt im Rat den Platz des verstorbenen Schulenburgers Joachim Schneider ein. Patzwaldt ist das erste Mal Mitglied eines politischen Gremiums. „Sich in einer Kleinstadt politisch zu engagieren, lohnt. Auf dieser Ebene lässt sich noch etwas für die Bürger vor Ort bewegen“, sagt der Schulenburger.

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