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Werretal klagt für mehr Baugrundstücke

Pattensen-Mitte Werretal klagt für mehr Baugrundstücke

Es gibt Wartelisten, aber der Bauinvestor Werretal kann keine weiteren Baugrundstücke im 3. Bauabschnitt von Pattensen-Mitte-Nord anbieten. Eine Brachfläche von gut 5.300 Quadratmetern könnte 10 Bauplätze aufnehmen. Doch die Stadt Pattensen will den Bereich als Ausgleichsfläche unbebaut lassen.

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Der Bauinvestor Werretal möchte auch die Fläche an der Ecke Pariser Allee/ Hiddestorfer Straße mit Einfamilienhäusern bebauen lassen.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. Die umstrittene sogenannte Dreiecksfläche liegt an der Pariser Allee/ Ecke Hiddestorfer Straße. Sie befindet sich zu etwa zwei Dritteln im Besitz von Werretal, der Rest gehört der Stadt Pattensen. Weil die Nachfrage nach Bauplätzen ungebrochen ist, hatte Werretal eine Bauvoranfrage gestellt - bei der Region Hannover, die für die Stadt die Funktion der Bauaufsichtsbehörde erfüllt.

Die Ursache des Konflikts liegt in einem Streit zwischen Stadt und Werretal über die Gestaltung des 3. Bauabschnitts. Darin sind Straßen, Wege und Plätze anders gebaut worden, als in dem ursprünglichen vom Rat der Stadt beschlossenen Bebauungsplan festgelegt. Werretals Geschäftsführer Udo Helling sagt, dass diese Abweichungen mit dem Einverständnis der Stadt festgelegt worden seien. Pattensens Erster Stadtrat Axel Müller sagt, dass ohne Wissen und Zustimmung der Stadt Fakten geschaffen worden seien.

Der B-Plan wurde dann, entsprechend den bereits gebauten Straßen, geändert. Müller betont aber, dies sei nur aus Rücksicht auf die Bauherren geschehen sei, die bereits Häuser errichtet hatten. Durch die abweichende Bebauung erhielten Grundstücke einen neuen Zuschnitt und es sind eingeplante Grünflächen sowie ein Kinderspielplatz weggefallen.

Die Dreiecksfläche sollte einmal ein Sondergebiet für Einzelhandel werden. Dies ließ sich nicht realisieren. Der Vorschlag, die Dreiecksfläche zur Ausgleichsfläche mit Grünfläche und Spielplatz zu machen, sei aus der Politik gekommen, berichtet Müller. "Und so eine Ausgleichsfläche soll nicht irgendwo liegen, sondern möglichst im Baugebiet", bekräftigt er.

Inzwischen hat Werretal die Region Hannover als Bauaufsichtsbehörde verklagt. In der Hauptsache hat das Verwaltungsgericht Hannover noch nicht entschieden. Werretal hatte zudem ein Eilverfahren gegen die 12-monatige Rückstellung der Bauvoranfrage angestrengt. Dieses Eilverfahren hat das Gericht jetzt zurückgewiesen. Werretal behält sich vor, dagegen vor dem Oberverwaltungsgericht Beschwerde einzulegen.

"Wir haben 80 Kunden, die sich für die 10 Grundstücke bewerben", sagt Werretal-Geschäftsführer Helling bedauernd. Sein Unternehmen habe bereits mehrere Versuche unternommen, sich mit der Stadt zu einigen. Einerseits hätte Werretal angeboten, der Stadt den Rest der Dreiecksfläche abzukaufen. Außerdem habe das Unternehmen der Stadt andere Areale genannt, die zu Ausgleichsflächen umgewandelt werden könnten.

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