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Baum des Jahres 2017 steht schon jetzt

Jeinsen Baum des Jahres 2017 steht schon jetzt

Eigentlich ist die Fichte der Baum des 2017 - in Jeinsen steht sie aber schon jetzt: Mitglieder der Heimatbundes Pattensen und des Bürgervereins Jeinsen haben den Nadelbaum am Sonnabend vor dem Garve-Haus eingepflanzt, damit er zum Weihnachtsmarkt am Sonnabend, 3. Dezember, geschmückt werden kann.

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Christian Friedrichs (Vorsitzender Heimatbund, von links), Matthias Friedrichs (Heimatbund), Günter Kleuker (Ortsbürgermeister und Bürgerverein Jeinsein), Friedhelm Franken (stellvertretender Vorsitzender Heimatbund) und Heidi Friedrichs (Heimatbund) pflanzen die Fichte vor dem Garve-Haus in Jeinsen ein.

Quelle: Daniel Junker

Jeinsen. In jedem Jahr pflanzen die Mitglieder des Heimatbundes den jeweiligen Baum des Jahres in einem der Pattenser Ortsteile ein. Dieses Mal war Jeinsen an der Reihe. Dort sollte die Fichte - sie wurde von einem Konsortium zum Baum des Jahres 2017 gewählt - eigentlich im nächsten Frühjahr eingepflanzt werden. Traditionell ist der Stichtag für die Pflanzaktion der Tag des Baumes am 25. April, sagt Heidi Friedrichs vom Heimatbund.

Nun sind die Mitglieder des Vereins aber bereits Monate früher tätig geworden. "Wir haben den Heimatbund gefragt, ob wir die Fichte nicht schon jetzt einpflanzen können, damit sie zum Weihnachtsmarkt steht und geschmückt werden kann", sagt Ortsbürgermeister Günter Kleuker, der für den diesjährigen Kooperationspartner Bürgerverein Jeinsen bei der Aktion dabei war. "Diesem berechtigten Wunsch wollten wir natürlich sehr gerne nachkommen", ergänzt Friedrichs. Und so wurde die etwa 2,50 Meter hohe Fichte bereits am Sonnabend von Mitgliedern des Bürgervereis und des Heimatbundes vor dem Jeinser Garve-Haus in die Erde gebracht. Beim Weihnachtsmarkt, der am Sonnabend, 3. Dezember, um 14 Uhr mit einem Gottesdienst in der benachbarten Kirche beginnt, kann der geschmückte Nadelbaum dann seine volle Pracht entfalten.

Fichten werden nur noch sehr selten gezüchtet

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sehr viele Fichten eingepflanzt, da sich die Nadelbaumart durch gute Holzerträge auszeichnet. In der Folge entstanden in Deutschland viele Monokulturen. Allerdings überstehen Fichten Stürme nicht sehr gut. Zudem führen großflächige Anpflanzungen dieser Baumart zu einer Versauerung des Bodens - er verliert dadurch seine Nährstoffe. "Seit Jahren züchten viele Baumschulen deshalb keine Fichten mehr", sagt Heidi Friedrichs. Die Jeinser Fichte musste deshalb extra aus Schleswig-Holstein in den Pattenser Ortsteil gebracht werden.

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Von Daniel Junker

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