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Bauwillige können hoffen

Pattensen Bauwillige können hoffen

Zum dritten Mal hatte die Interessengemeinschaft (IG) der Bauwilligen von Pattensen-Mitte-Nord zum Gespräch gebeten. Am Dienstagabend konnten sich die Stadtverwaltung von Pattensen und der Bauinvestor Werretal das erste Mal auf einen Erschließungsvertrag einigen.

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Andere Blickrichtung: Erster Stadtrat Axel Müller (von links), Bürgermeisterin Ramona Schumann, Verkaufsleiter Bernward Grimm und Geschäftsführer Udo Helling.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Jetzt kommt es darauf an, ob die Region Hannover es genehmigt, dass der dritte Bauabschnitt erschlossen wird. Dort wird der geschützte Feldhamster vermutet. Mehr als 50 bauwillige Familien warten seit Monaten auf eine Einigung, im Ratskeller waren gut ?50 Zuhörer erschienen. Zunächst schien es kaum möglich, dass sich Bürgermeisterin Ramona Schumann und der Erste Stadtrat Axel Müller auf der einen Seite und Werretal-Geschäftsführer Udo Helling mit Verkaufsleiter Bernward Grimm einig würden. Helling kritisierte, dass sich die Stadt auch nach Wochen noch nicht abschließend zu dem neusten Entwurf des Erschließungsvertrags geäußert habe. Schumann wies darauf hin, dass dieser Entwurf – auch wegen der Hamsterproblematik – von einer Erschließung in zwei Abschnitten ausgehe. Dies entspreche nicht dem bereits Ende Februar vom Rat beschlossenen Vertragsentwurf. Eine so wesentliche Änderung mache einen neuen Ratsbeschluss notwendig. Schließlich wurde die Versammlung für kurze Zeit unterbrochen. Helling nutzte die Zeit, um den Vertrag von Februar nochmals zu überprüfen. Im Anschluss erklärten beide Parteien, diesen Vertrag unterschreiben zu wollen. Es soll nur noch eine Ergänzung angehängt werden. Darin sieht die Stadt den vor dem Oberverwaltungsgericht erstrittenen Teilvergleich als erfüllt an. Darin hieß es, dass Werretal die Erschließung des dritten Bauabschnittes übertragen werde. Werretal sieht den Vergleich nicht als erfüllt an, weil die Stadt große Teile der Flächen selbst vermarktet. Diese gegensätzlichen Ansichten sollen dem neuen Erschließungsvertrag aber nicht entgegenstehen. Die Stadt hatte gestern ein Gespräch mit der Unteren Naturschutzbehörde der Region. Ob nach Meinung der Behörde das Baugebiet hamsterfrei ist, stand bis Redaktionsschluss nicht fest.

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