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Welfen-Watching vor Schloss Marienburg

Schulenburg Welfen-Watching vor Schloss Marienburg

Sie hatten sich Diskretion gewünscht und erbeten und bei der Party auf Schloss Marienburg auch bekommen. Die zahlreichen Zaungäste und einige Journalisten konnten keinen Blick vom Brautpaar Ekaterina und Ernst-August Prinz von Hannover oder ihren Gästen erhaschen.

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Königskrone und gelb-weiße Welfenfarben: Der KKSV Ernst August hat zur Feier des Hochzeits-Tages vor dem Clubhaus geflaggt.

Quelle: Kim Gallop

Schulenburg. Bereits ab 18 Uhr hatten sich am Sonnabend die ersten Wagen an der nördlichen Auffahrt zu Schloss Marienburg postiert. Anders, als vorher befürchtet, war die Zufahrt auf den Marienberg in Schulenburg nicht gesperrt. Wer allerdings den Berg ganz hinauf fuhr, erkannte schnell, dass an der Einfahrt zum Schlossgelände Schluss war. Dort waren eiserne Trenngitter aufgestellt und zusätzlich wachten dort drei bullige Herren in Anzügen.

Diese Herren waren aber nicht unfreundlich: Als zwei Rennradfahrer sie fragten, wann die ersten Gäste erwartet würden, antworteten sie: "Die ersten sind vor 20 Minuten in Hannover losgefahren." Da das Schloss von Bäumen umsäumt ist, war von der Einfahrt aus noch nicht einmal ein Mäuerchen oder der Turm zu erkennen. Dabei musste dort schon seit Stunden hektische Betriebsamkeit herrschen: Schließlich waren 90 Mitarbeiter des Cateringbetriebs vomfeinsten für die große Party im Einsatz. Dass er mit der Wahl eines Anbieters aus Pattensen die lokale Wirtschaft stärkt, ist ein feiner Zug des Prinzen. Der Betrieb, der seinen Sitz im Gewerbegebiet hat, hat schon zuvor bei Events auf dem Schloss für Gaumenfreunden gesorgt.

Gegen 20 Uhr standen um die 20 Autos und vielleicht 50 Menschen rechts und links der Auffahrt zum Schloss. Weil außer dem platten Calenberger Land nicht viel zu sehen war, entwickelten sich schnell Gespräche zwischen den gut gelaunten Wartenden. Die meisten hatten schon Fotos von der Hochzeit auf dem Online-Angebot der Zeitungen gesehen. Die schöne Braut, der sympathische Bräutigam und die Pracht der Hochzeitsgesellschaft wurden in den höchsten Tönen gelobt.

Für ein wenig Festlichkeit hatten auch die Nachbarn gesorgt: Vor dem Clubhaus des Kleinkaliber-Schießvereins Ernst August Schulenburg Calenberg flatterten die Fahnen mit der Königskrone und den Farben der Welfen, gelb-weiß. An die Bäume vor der Schlosseinfahrt hatte jemand - es sollen zwei ältere Damen gewesen sein - kleine gelb-weiße Flaggen drapiert sowie weiße und gelbe Luftballons.

Sobald ein größeres Fahrzeug zu dem steilen Anstieg zum Schloss ansetzte, kam Bewegung in die Menge. Erfreulicher Weise waren diese Busse vorne ganz klar mit Karten mit der Aufschrift "Welfen-Hochzeit" markiert. Darüber, welcher der illustren Gäste sich wohl in dem Bus befindet, konnte aber nur spekuliert werden: Die Scheiben waren getönt.

Richtig munter wurden die Zaungäste, als - nach mehreren dunklen Bussen - ein weißer Bus heran gerollt kam. "Das ist bestimmt der Bus mit der Braut", rief einer der Beobachter. Ein anderer schnappte sich schnell ein Fähnchen vom Baum und winkte. Sicher ist sicher.

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